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alle 2-Tageswanderungen
Nr. 11
2-Tageswanderung 
Region Maggiatal
Webcam Locarno Monti
Schwierigkeit: sportlich
Einkehrmöglichkeit: siehe Liste
Übernachtung: Aurigeno
Anreise: Bahn nach Locarno
Locarno - Ponte Brolla:
entweder mit Centovallibahn (Rolltreppe neben Gleis 3, Halt auf Verlangen)
oder Bus Nr.10 (Maggiatal) 
Rückreise: Bus Bignasco - Locarno-(Fahrplan)

Maggiatal von Ponte Brolla bis Bignasco

Wanderlandkarte
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Hinweis


2-Tageswanderung Maggiatal

1. Tag: 4 h, aufwärts 530m, abwärts 480m
Ponte Brolla 254m - Tegna 254m (15min) - Sant'Anna 486m (40min) - A.Monte Zucchero 550m - Steinbrücke im Riei-Tal 520m (15min) - Riei 554m - Streccia 628m (30min) - Djula 580m - Dunzio 530m (20min) - Forcola di Dunzio 597m (30min) - Madonna del Carmelo 396m - Brücke Terra di Fuori (vor Aurigono) 338m, strada nòva (45min) - Ronchini 305m (45min)

Ponte Brolla,
                    Maggia, 2014 Vorsichtig kreuzt man neben der Haltestelle Ponte Brolla die Fahrstrasse zum Restaurant an der Brücke mit direkter Sicht in die berühmte Maggia-Schlucht. Wir queren die Brücke und wandern Richtung "Tegna/Centovalli", folgen zunächst aber nicht der Fahrstrasse, sondern den gelb markiertem paralellen Strässchen, das am Fuss der Kletterfelsen über einen kleinen Hügel führt. Später gehts dem Trottoir entlang ins Dorfzentrum von Tegna

Wegweiser in Tegna; die Zeitangaben sind zu knapp;
                3/11In Tegna (wo man die Wanderung ebenfalls starten könnte) zweigt der Weg im Dorfzentrum rechts ab (Wegweiser gegenüber "Ristorante alla Cantina").

Der Aufstieg bis zur schön gelegenen Kapelle Sant'Anna ist recht steil für den Anfang, mit vielen Steintreppen durchsetzt. Bei der Kapelle lohnt sich ein kleiner Halt, um die Aussicht über das Maggia-Delta zu geniessen.

Praktisch ebenaus gehts ins Riei-Tal, an der Alp M.Zuchero vorbei und über eine schöne Steinbrücke. Picknickplatz mit Brunnen.

Sanft aufwärts, dem Bach entlang, führt der Weg durch das ruhige, abgeschiedene Riei-Tälchen zu den Alpen von Rièi und Valècc, an restaurierten Steinmauern vorbei. Schliesslich gelangt man hinauf zum Passübergang von Streccia.

Weg
          Streccia - Dunzio; Sep.2012Dunzio,
              kunstvolle Steinmauern, 2014Von dort aus führt ein guter Wanderweg durch Laubwald nach Djula, wo Kastanienhaine gepflegt werden und uralte Kastanienbäume zu bewundern sind. Um das sonnig gelegene Dorf Dunzio führt eine kunstvolle Steinmauer; ihr entlang gehts bergab und beim Waschhäuschen nach links ins Dorf hinein. Aurigeno liegt 4,5 km weit entfernt und über eine asphaltierte Stasse erreichbar, der wir nun für eine halbe Stunde folgen. Die erste Serpentine ermöglicht eine wunderschöne Aussicht auf das untere Maggiatal, mit der Schlucht von Ponte Brolla und das Dorf Avegno. Beim Ruhebänklein nach der Passhöhe Forcola di Dunzio geniesst man eine tolle Aussicht in die Berge. Fünf Minuten später zweigt rechts der Wanderweg ab Richtung "Capela Bondietti"/Aurigeno.

Über eher unbequeme Steintreppen kurvt der Weg waldabwärts, an der Wegkapelle vorbei. Wo sich der Weg teilt, gehts links weiter Richtung "Aurigeno", dem Hang entlang, über Treppen und Stege, bis unvermutet die hübsche Kapelle Madonna del Carmelo auftaucht. Wem der Naturweg zu mühsam ist, kann zum nahen Strässchen aufsteigen; schöner ist der Wanderweg, der parallel dazu talabwärts führt. Vor der Brücke des Terra di Fuori-Bachs treffen die Routen wieder zusammen.

Kurz darauf beim Waldausgang gehts auf Teersträsschen via "Terra di Fuori" nach Aurigeno zur Übernachtung. 

2009
St.Anna-Kapelle

Blick auf Locarno
2010
Blick ins Centovalli
2009
Steinbrücke bei M.Zuchero
2010
Rièi
Forcola di Dunzio, Maggiatal, 2014
Forcola di Dunzio, Maggiatal


2. Tag,  5 h, aufwärts 540m, abwärts 410m, 15 km
Route: Aurigeno 341m - Moghegno 317m - Maggia - Lodano 340m - Someo 378m (2h40) - Riveo - Visletto 413m - Cevio-Brücke (1h30) - Bignasco 443m (50min)

Dieser Wanderweg führt durch Kastanienwälder, eingezäunte Ronchi und Bauernhöfe. Hinter dem Gemeindehaus von Aurigeno geht man bis zur Villa Parigina, d.h. man biegt nach rechts ab, um dann den Fluss di Dentro zu überqueren, welcher schon mehrere Male die Brücke zerstört hat. Am modernen Teil des Dorfes vorbeigehend, wo man im Jahre 1994 eine grosse romanische Grabstätte aus der Zeit des 2. oder 3. Jahrhundert n.Chr. entdeckt hat, gelangt man zu den Grotti von Moghegno. Im Dorf sind zwei Torfe und herrliche Steinkonstruktionen des 17. und l8. Jahrhunderts erhalten geblieben.

Ausgangs Moghegno führt der Weg weiter auf der asphaltierten Strasse zur Hängebrücke nach Maggia (in Maggia findet man Lebensmittel, Apotheke, Bank, Bus, Verkehrsbüro) und weiter an alten Wassermühlen vorbei einem Bach entlang. Ein Kilometer nach der Hängebrücke beginnt ganz unscheinbar links ein schmaler Fusspfad, der parallel zur alten Strasse nach Lodano führt. Eine Viertelstunde nach Lodano man zu einem kleinen Weiler; bei der ersten Gabelung nach der Brücke wandern wir halb rechts, an ausgedehnten Weinbergen und an einem grossen Bauernhof vorbei. Als romantischer, wilder Uferweg führt der Pfad nun zwischen dem Flussbett und wilden Hängen bis zur Hängebrücke von Giumaglio.

Wir bleiben auf unserem Uferweg. Ein Stückchen weiter (Kappelle und Grenzstein) folgen Wiesen und Weinberge mit mehreren Hütten, danach eine lange Strecke brachgelegtes Land, wo die Ueberreste von Erdrutschen mit Ueberflutungsablagerungen und feuchten Zonen abwechseln. Zuletzt folgen einige begrenzte Felder, welche heute als Weiden genutzt werden. Die Hängebrücke von Someo mit 340m Länge ist die Längste im Maggiatal. Wir überqueren auf ihr die Maggia und sehen die verheerenden Dimensionen des Flusses, welcher das Delta vom Tal regelmässig überflutet. Auf der anderen Uferseite biegt man nach rechts ab und gelangt nach Someo. Die Ortschaft Someo kann sich mit den ältesten historischen Zeugnissen rühmen. Im Jahre 1924 wurde dieses Dorf von einer Ueberschwemmung heimgesucht. Nur die Kirche blieb verschont und ist bestimmt ein Besuch wert.

Für die nächste Stunde verläuft der Wanderweg parallel zur Strasse auf dem ehemaligen Trassee der Eisenbahnlinie Ponte Brolla - Bignasco, welche zwischen 1907 und 1965 in Betrieb war. Der Wanderweg, hier als „Sedime Ferrovia“ ausgeschildert, nützt einige Eigenschaften aus, wie zum Beispiel die Böschung am Ausgang von Someo, die lange gerade Strasse vor Riveo, der Tunnel vor dem Visletto. In Riveo wird Gneiss, ein Stein der florierenden Industrie dieser Gegend, gewonnen, und zwar in optimaler Qualität. Nach der Schneeschmelze oder nach starken Gewittern wird man bei der Ausfahrt der Kurve gegen Süden kurz vor Riveo, von dem Fluss von der Ricrascia verzaubert, welcher von den felsigen Wänden herunterschäumt, während gegenüber der Wasserfall von Soladino hinunterstürzt. Die Kirche von Riveo zeigt ein aus Holz geschnitztes wunderschönes Portal aus dem späten 7. Jahrhundert.

Ab Visletto folgen wir nicht der Strasse, sondern wandern geradeaus weiter und gelangen auf schönem Uferweg zur Cevio-Brücke. 

Wer bis "Bignasco" weiter wandert, bleibt auf dem schattigen Uferweg, der in einigem Auf und Ab dem Lauf der Maggia folgt. Kurz vor Bignasco bestaunen wir den Wasserfall und wandern bis zur alten Bogenbrücke, auf der wir ins Dorfzentrum und zur Postautohaltestelle Bignasco gelangen.

In Bignasco war früher Endstation der Maggiatal-Bahn. Hier teilt sich das Tal: links beginnt das Val Bavona, rechts das Val Lavizzara.


Hängebrücke bei Giumaglio
Hängebrücke Giumaglio
Tessinerhaus am Uferweg Nähe Giumaglio
Tessinerhaus am Weg
Hängebrücke bei Someo, 2017
Hängebrücke Someo
Maggia bei Someo
Maggia bei Someo
Wasserfall bei Bignasco, 2014
Wasserfall bei Bignasco


Glockenturm von
                        Cevio, Bild Roland Zumbühl
Variante Cevio:
Wer Cevio besuchen möchte, biegt bei der Cevio-Brücke nach links ab und gelangt durch ein Waldstück ins Dorf. Cevio ist Hauptort des Tales (Schule, Spital, Polizei, Banken, Geschäfte, Apotheke, Tankstelle, Hotels). Bewundernswert sind die Häuser, welche die Piazza umgeben (jenes vom Prätor mit den Waffen der Landvögte), die Kirche von Rovana, mit den Stukkaturen und barocken Freskengemälden, die zu den schönsten im Tessin gehören, und der Kern des alten Cevios mit den bürgerlichen Häusern aus dem 17. Jahrhundert. In einem der beiden befindet sich der Sitz des Museums vom Maggiatal, welches reich an Kulturschätzen des Tales ist, und welches wichtige Nachforschungen über das Gebiet unterstützt.
Landvogthaus von Cevio, 2014
Rückreise: Postauto Bignasco (oder Cevio) - Locarno  (Fahrplan)


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Wer noch nicht genug hat:
 
Val Bavona / Val Caneggio:
  • Sentiero Transhumanza: Bignasco - Foroglio 684m (2 h) - Calneggio 1109m (1h30); in der Nähe von Foroglio gibt es einen eindrücklichen Wasserfall
  • Treppenwege in den Himmel über dem Val Bavona! Fontana - Larcchia - Fontana, ein spannender Bericht: https://www.mountainzones.com
  • Bignasca 443m - Fontana 616m - San Carlo, Val Bavona 938m, Trekking700, 8.Etappe
Calneggia


Val Lavizzara:

Henrik S. ist den Weg Bignasco - Prato umgekehrt gewandert - einmal dem Talweg entlang und ein anderes Mal oben herum - und schickt folgende Zeilen; herzlichen Dank!
Sep.2006

Talweg: Peccia - Prato Sornico - Broglio - Bignasco, 4 h

Von Prato orographisch links eröffnet sich ein gut begehbarer Pfad nach Bignasco ohne Schwierigkeiten. Nicht besonders spannend, ab und zu etwas Lärm von der gegenüberliegenden Strasse - störend die Töfffahrer, die sich das Ziel Fusio setzen.

Weiter kaum spürbar abwärts - nur in Broglio gibt es eine Zwischenverpflegungsmöglichkeit (über die Betonbrücke). Einiges später wechselt der Weg die Talseite und somit auch 900 Meter auf der Strasse folgend (Achtung: hier wird formelmässig gerast - nicht nur Töfffahrer). Endlich wieder über Stock und Stein, eine typische Tessinerbrücke, tief unten blaues, klares Wasser und unendliche Variationen von farbigen Steinen, die durchs klare Wasser schimmern. Einige kleinere Steigungen, dann senkt  sich der Pfad Richtung "Bignasco". Kurz nachdem der Pfad in Asphalt wechselt, kann man einem schmalen Pfad folgen nach Cavergno - oder man verbleibt auf Asphalt und kommt mitten ins Zentrum nach Bignasco. Hier besteigt man einen Bus der FART.
Bei Nässe eher abzuraten: zeitweise verläuft der Pfad über ungemähte Wiesen!


Höhenweg: Prato Sornico 742m - Monte di Rima 1036m (50min) - Mognee 1026m - Menzonio 780m (1h30)

Anforderung: trockenes Wetter für den Teil Monte di Rima - Menzonio (T3)

Mit dem Bus von Bignasco nach Prato Sornico - nicht üppige Verbindungen. Achtung: am Nachmittag fährt der Bus nicht bei jeder Fahrt zurück nach Bignasco über die Weiler Menzonio oder Brontallo.

Prato Sornico nicht einfach so verlassen: unbedingt den Weiler kurz besuchen. Enge Gassen und sehr gepflegte Wege. Auch mal etwas nach oben schauen, denn die Häuser erzählen etwas. 
In Prato hat der Erzpriester von Bern im l8. Jahrhundert eine wertvolle Bibliothek gegründet, welche heute noch intakt ist. Eine Stiftung wurde gegründet, um diese Bücher zu retten. Entlang der Hauptstrasse geht man weiter bis Sornico, dem Hauptort der antiken "Vicinia" von Lavizzara und dem Sitz der ältesten Kirche von Lavizzara, wahrscheinlich aus dem Jahr 1000 stammend. (Quelle: https://www.ascona-locarno.com)

Man quert die Brücke über die Maggia, und steigt gerade danach bedächtig zum Monte di Rima auf. Der Weg führt in einigen Serpentinen unproblematisch in die Höhe. Angekommen auf 950m Höhe unbedingt auf der Strasse (geteert) rechts weitergehen. Nach knapp 10 Minuten eröffnet sich eine Ebene mit Sicht ins Tal Richtung Peccia, mit dem leicht rechts liegenden markanten Gipfel Pizzo Ruscada und in der Tallänge direkt über Peccia der Pizzo Mascarpino. Danach stehen wir auf dem lieblichen Plätzchen des Monte di Rima, ein grosser Granitbrunnen steht etwas entfernt von der bescheiden wirkenden Kirche. Hier finden wir diverse alte Stadel, die bis ins Jahr 1580 zurückdatiert sind. Eine kleine Pause sei hier empfohlen. Die weit verstreuten Rustici hier erstrahlen seit einigen Jahren in einem besonderen Glanz. Hier wird mit viel Herzensblut investiert. 
Wohl vermutet der Wanderer, dass damals in der besiedelten Zeit die Häuser wohl kaum so schön dagestanden haben dürften. 

Von hier möchte ich nun den Weg nach Menzonio über Mognee in Angriff nehmen. Dazu bleibe ich auf der Teerstrasse bis zum Punkt  1078 - Ende der Strasse! Und dann ist Umsicht nötig. Die Markierungen sind schon sehr verblichen, der Weg teilweise undeutlich. Zudem liegt Laub, viel Laub auf dem Weg. Er scheint nicht oft begangen zu werden. Verläuft an einem Steilhang und quert einige Block-Trümmerfelder.  Der Pfad wird undeutlicher, sodass ich auf der Karte zwar lediglich noch 500 Meter von Mognee entfernt bin - doch das Risiko ist mir zu gross, da ich alleine unterwegs bin! Umkehr. Aber auch der Rückweg hatte es in sich...Plötzlich vor mir viel Laub...und als hätte mich meine Erinnerung im Stich gelassen. Etwas zurück und dann etwas höher gestiegen, da, da war er wieder, der Weg mit seinen matten Markierungen. 

Ich entschliesse mich für einen geregelten Rückzug - dies bedeute den banalen Weg hinunter nach Broglio. Unterwegs zwei Madonnenbildnisse und alte Steinmauern. Man quert ein Mal die Strasse, die Broglio mit dem Monte di Rima verbindet. In Broglio Anschluss an den Postbus. Da noch sehr viel Zeit zur Verfügung steht, begebe ich mich hinunter zur Kirche, setze mich in die Kühle des Raumes und bleibe so gelassen und erfüllt mit der Ruhe, keine 50 Meter von der viel befahrenen Strasse durch diesen Weiler.

Zu Broglio noch ein paar Hinweise: Broglio ist Heimatort des Schriftstellers Giuseppe Zoppi.Der als Prosaautor bekannte Giuseppe Zoppi, dessen Gedichte gelegentlich nicht ohne Anmut, dann aber doch wieder eher bescheiden sind. Mit seiner umstrittenen "Antologia della letteratura italiana ad uso degli stranieri" (1939-43) erwies sich Zoppi als Leser mit einem veralteten Geschmack und als verschlossen gegenüber den Neuerungen der ital. Dichter seiner Zeit.


Sep.2006:
Den Höhenweg Prato Sornico  - Monte di Rima  - Mognee - Menzonio  habe ich am Donnerstag in Teilen nochmals nachgewandert.  Ich bin in Broglio ausgestiegen - wanderte dann von dort auf dem ausgeschilderten Weg nach Menzonio (ohne Probleme) und setzte mich dort, wo der Wanderweg auf den asphaltierten Wendekreis (Pianezza)  stösst, unter den mächtigen Kastanienbaum, den ein kleines Emaille-Schildchen ziert, auf dem die Höhenangabe angegeben ist: 780 m. 

Erneut muss ein wenig auf dem Plätzchen herumspaziert werden, denn ein Richtungszeiger fehlt. Doch dann in den Gässchen ein paar verblichene Markierungen und auch zwei aufgemalte Ziele: "Mognee" und "Revöra". Nach Mognee sind es knapp 250m Anstieg. Der Flecken wirkt verlassen - Richtungszeiger sind keine anzutreffen. Das erstaunliche ist wirklich inmitten dieser Verlassenheit - eine toprestaurierte Kapelle! 

Auf gleichem Weg zurück. Von Pianezza nach Menzonio bleibe man auf der Strasse und verpasse nicht den Besuch in der Kirche des Ortes. 

Von Menzonio lässt sich in 50 Minuten gut ausgeschildert auch noch nach Brontallo wandern - der alte Saumweg und die vielen Trockenmauern wird in mühsamer Handarbeit wiederhergestellt. Die Kapelle unterwegs ist einer der lauschigsten Plätze, die ich bisher besucht habe. Und Brontallo hat einen Aufschwung in den letzten Jahren erfahren. Die wohl mühevoll errichteten Terrassierungen sind restauriert worden und beeindrucken wirklich architektonisch. 

  • In Brontallo Einkehrmöglichkeit und kleiner Laden mit einheimischen Produkten wie Honig, Grappa, Wein und je nach Saison Käse/Formaggini von Ziegen und Kastanienmehl.
Achtung: Ab Brontallo vor allem am Wochenende spärliche Busverbindungen!


Wegweiser in Prato Sornico
 
 
 
 
 
 



Val di Prato
 
 
 
 
 
 
 


Kapelle von Mognee
 

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Gasthäuser
  • Ponte Brolla: Rist. Stazione, Tel. 091 796 14 53 (Zimmer)
  • Ponte Brolla: Hotel al Fuime, Tel. 091 796 22 84
  • Ponte Brolla: Osteria all' Orrido, Tel. 091 780 73 77 
  • Ponte Brolla: Rist. da Enzo, Tel. 091 796 14 75, Mi geschl., gute Küche
  • Ponte Brolla: Ristorante Centovalli, Tel.  091 796 14 44, Mo/Di geschl.) "bestes Risotto des Kantons"
  • Ponte Brolla: Grotto Mamma Mia, Tel. 091 796 20 23 
  • Ponte Brolla: Ristorante Pension Al Castagneto, Tel. 091 796 14 19, Zimmer, Mi/Do geschl.
  • Aurigeno: Baracca Backpacker,  Tel. 079 207 15 54 (Lager, April - Okt.)
  • Aurigeno: Grotto ai Ronchini, Tel. 091 753 22 25 
  • Aurigeno/Ronchini: Hotel Villa d'epoca, Tel. 091 756 50 00  (Zimmer, März - Okt.), neben der Busstation Ronchini
  • Aurigeno: Ristorante Giovanetti, Tel. 091 753 11 33
  • Moghegno: Schlafen im Stroh, M.Pedroni, Tel. 091 753 24 62 (Mai - Okt.)
  • Maggia: Poncini Ristorante Pensione, Tel. 091 760 90 70, (Zimmer). S.B., 2006: empfehlenswert!
  • Maggia: Azienda la Ghiandaia, Tel. 091 753 18 93 (Mai - Okt.), 15 Strohbetten auf dem Heuboden, Dusche, Frühstück mit Produkten vom Bauernhof, falls gewünscht einfaches Abendessen
  • Lodano: Ca` Serafina Garni, Tel. 091 756 50 60  (April - Okt.)
  • Coglio (bei Giumaglio): Cristallina Eco-Hotel, Tel. 091 753 11 41, biologisches Restaurant-Pizzeria
  • Coglio: Privatzimmer Renata Campagna: Tel. 091 751 64 27  renatacampana@hotmail.com
  • Cevio: Hotel Basodino, Tel. 091 754 11 01 (März - Dez)
  • Cevio: Agriturismo B&B La Stalla, Tel. 091 754 20 20
  • Bignasco: Cà Stella, Tel. 091 754 34 34 (Zimmer und Matratzenlager)
  • Bignasco: Hotel Posta, Tel. 091 754 11 23
  • Cavergno (10 Min. ab Bignasco): Pensione Ostello La Curva, Tel. 091 754 10 16 oder 079 649 06 49 (Zimmer und Lager)
  • Prato Sornico: Hotel Lavizzara Garni, Tel. 091 755 14 98
  • Brontallo: Agritourismus Heidi, Unterkunft fü 8 Personen mit Frühstück
  • Privatzimmer und weitere Gasthäuser: siehe https://www.ascona-locarno.com
Links
Karten und Bücher
  • 1:50 000 Vallemaggia, erhältlich im Tourismusbüro oder am Kiosk
  • 1:60'000 Nordtessin/Sopraceneri, Kümmerly+Frey, bei-Amazon.de
  • Digitale Karte: https://map.wanderland.ch, Wanderwegnetz der Schweiz, mit nationalen und regionalen Wanderrouten und ÖV-Haltestellen
  • https://www.mapplus.ch, Karte mit Wegweiserfotos, ÖV-Haltestellen und vielen Zusatzinfos
  • Gratis Online-Karte mit Tessiner Wanderwegnetz: Tessiner Wanderwege
  • "Hängebrückenführer", eine Sammlung von unterschiedlichsten Hängebrücken in der ganzen Schweiz, 2015, bei Amazon.de
  • "Profumi di boschi e pascoli" Vicende umane, natura e riserva forestale in Valle di Lodano", mit wunderschönen Fotos, bei https://www.valledilodano.ch
Wanderungen in der Gegend

Bei der Wandersite findet man nicht nur Wegbeschreibungen und Links dazu, sondern auch Adressen und Telefonnummern der Gasthäuser unterwegs. Es liegt in der Natur der Sache, dass solche Informationen veralten. Hier werden Besucher um Verständnis und aktive Mitarbeit gebeten - Nachwanderer werden es Ihnen danken. Aktualisierungen oder eigene Wandertipps nimmt gerne entgegen: info@wandersite.ch
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