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Nr. 805
Tageswanderung 
Region Fribourg
Webcam Charmey 1658m/ch/
Schwierigkeit: sportlich
Einkehrmöglichkeit: Charmey, N.Dame des Marches - Gruyères
Anreise: Bahn und Bus nach Charmey Corbettaz-(Fahrplan)
Rückreise: Bahn oder Bus ab Gruyères Gare
Wanderlandkarte
zur Detailkarte, gezeichnet mit SchweizMobilPlus

Charmey - Jaunbachschlucht - Broc - Gruyères

  • Wir wandern heute auf von "Route des Préalpes / Alpenpanoramaweg", markiert mit Nr.3
  • Trittfestigkeit vorausgesetzt. Geeignet auch für abenteuerlustige, nicht zu kleine Kinder
  • Kurze Felstunnels, die "Gwagglibrücke", viele weitere Brücken und Treppenwege, die in der feuchten Schlucht Vorsicht verlangen
  • Schluchtweg: Steinschlaggefahr. Nicht bei Schnee und Kälte zu empfehlen, da die Wege im Schatten liegen und lange vereist sein können
            • Gewandert: September 2004, Mai 2016 und Juli 2024
Alpenpanoramaweg Hängebrücke Lac de Montsalvens, Mai 2016

3h30, aufwärts 340m, abwärts 470m, 11 km, davon 2.5 km Hartbelag
Charmey Corbettaz 887m - Hängebrücke 860m (20min) - Staudamm Montsalvens 855m (40min) - Gorge de la Jogne / Jaunbachschlucht - Broc 728m (1h) - Kapelle N.Dame des Marches (20min) - Pont qui Branle 660m (20min) - Altstadt Gruyères 800m (30min) - Gruyères Gare 748m (20min)

Charmey, Blick auf den Lac
              de Montsalvens, Mai 2016Bei der Bushaltestelle Charmey Corbettaz neben dem Coop, zweigt unsere Route rechtwlinklig ab Richtung "Presque l'Île". Auf dem markierten Teersträsschen gehts bergab bis zum Waldeingang. Im Wald folgen kurz hintereinander drei Wegweiser - erst beim dritten zweigt der Alpenpanoramaweg Nr.3, dem wir folgen, rechts ab. Bergab gehts zur Hängebrücke (Gwagglibrücke), der die Halbinsel mit dem Ufer des Lac de Montsalvens verbindet. Im Gegenhang findet sich bald ein erster Picknickplatz mit Feuerstelle.

In abwechslungsreichem Auf und Ab wandern wir durch den Uferwald, der teilweise steil abfällt - die nötige Vorsicht ist hier angebracht. Wo wir aus dem Wald kommen, sind wir in Seenähe. Picknickplätze, zum Teil mit kleinem Badestrand, laden zur Rast ein. Wiesenwege wechseln ab mit kleinen Waldstücken mit Bachquerungen. Beim Wegweiser kurz vor dem Staudamm gäbe es eine Ausweichroute zur Bushaltestelle an der Fahrstrasse hinauf, falls der Schluchtweg gesperrt wäre. So sollte man wegen der Steinschlaggefahr die Schlucht bei Starkregen und Gewitter meiden.

Wir gehen über den Staudamm und finden oberhalb der Treppen einen weiteren Picknickplatz mit Feuerstelle und Bänken. Schöner Blick über den See in die Fribourger Alpen.

Steintreppen in die
              Jaunbachschlucht, Mai 2016Nun führt der schattige Schluchtweg über unzählige Steintreppen hinunter in die wilde Gorge de la Jogne oder Jaunbachschlucht. Vor allem bei Nässe ist man froh über die Handläufe, die vielerorts angebracht sind. Schmale, gesicherte Pfade, eigenartige Felsformationen, Felstunnels, Wasserfälle und ein Hängebrücklein sind die Höhepunkte dieses halbstündigen Abschnitts.

Ausgangs der Schlucht führt der Wanderweg ebenaus am Parkplatz vorbei zur Fahrstrasse. Die Richtung haltend, marschieren wir 10 Minuten auf dem Trottoir zu den ersten Häusern von Broc.


Unser Ziel ist "Gruyères". Noch vor den ersten Häusern drehen wir nach links und nach 50m gleich nach rechts (Rue du Forcel). Auf der Quartierstrasse gehen wir bis zum Schützenhaus, wo unsere Route 170m dem aufwärts führenden Strässchen folgt. Beim Drehkreuz beginnt ein schöner Wiesenweg durch die Weide, wo wir von Pferden und Kühen beäugt werden. Bei einem weiteren Drehkreuz befinden wir uns oberhalb der Chapelle Notre Dame des Marches
(Hochzeits- und Wallfahrtskapelle), zu der wir in einem Bogen absteigen. Im Restaurant "Les Marches" können wir uns erfrischen.

Le pont qui
              branle über der Saane, Mai 2016Auf einem markanten Hügel sehen wir das Städtchen Gruyères, unser nächstes Ziel. Links am Restaurant vorbei führt unser Weg links bergab, durch ein kurzes Waldstück und ebenaus durch die Wiese. Bei der Eimündung in den breiten Kiesweg halten wir die Richtung, und bald schon sehen wir rechts die Sarine (auf Deutsch Saane), deren Lauf wir flussaufwärts folgen. Bei der schindelbedeckten Holzbrücke Pont qui Branle überqueren wir den Fluss und wandern auf dem Teersträsschen zum Fuss des Château Gruyères.

Über einen Kies- und Treppenweg erreichen wir die Kirche und bald darauf das schöne mittelalterliche Städtchen Gruyères. Das Schlossmuseum, hübsche Läden, die alte Strassenpflästerung, die aussichtsreichen Restaurant-Terrassen: Hier lassen sich bestens ein paar Stunden verbringen, sei es bei einem Raclette oder einem Fondue oder einem Kaffee mit der berühmten Crème double. Abends, wenn die vielen Touristen weg sind, wird es traumhaft still, und es würde sich lohnen, hier oben die Nacht zu verbringen.

Wir durchqueren das ganze Städtchen bis zum Torbogen, wo sich dahinter das Tourismusbüro befindet. Nun den Wegweisern "Gare" folgen: Die Route dreht abwärts über Kies- und Treppenwege und kreuzt unten die Fahrstrasse. Den gelben Markierungen entlang erreichen wir auf verschlungenen Teerwegen die Bahnstation Gruyères.
Gegenüber der Bahnstation steht die Schaukäserei, wo letzte Mitbringsel eingekauft werden können.

lauschiges Plätzchen am Lac de
                    Montsalvens, Mai 2016
lauschiges Plätzchen am See
Barrage,
                    Staudamm Montsalvens, Mai 2016 
Staudamm Lac de Montsalvens
Jaunbachschlucht, Mai 2016
Jaunbachschlucht
Chapelle Notre Dame des Marches, der Moléson im
                  Hintergrund
Notre Dame des Marches
Aufstieg zum Städtchen Gruyères, Mai 2016
Aufstieg nach Gruyères
Städtchen Gruyères,
                    Mai 2016 
Gruyères

Rückmeldung

"Wir sind heute bei strahlendem Wetter von Charmey nach Gruyeres gelaufen. Eine wundervolle Wanderung bei dem Herbstwald mit den satten Farben. Die Schlucht ist auch einmalig schön. Es ist einfach ein toller und voller Tag gewesen. Maria B., Oktober 2011"

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