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Tipp: Wer nur die Rundwanderung (1h30) macht, kann an der Talstation Brügg den "Jasspass" verlangen (Retourbillett inkl. Älplermagronen im Berggasthaus Biel, Stand 2005!). Ab 15 Uhr können dort auch Plätze für die Talfahrt reserviert werden.
Gewandert: März 2005
3 h, aufwärts 350m, abwärts 550
m
Route: Biel Kinzig 1630m -
Alpeli 1720m (20min) - Mätteli 1754m (20min) - Alpeli
(15min) - Edelweiss 1725m (15min) - Wissenboden 1660m
(15min) - Obflue 1738m (40min) - Älpeli 1640 h (20min) -
Feldmes 1560m (15min) - Ratzi 1520m (15min)
Neben der
Bergstation Biel Kinzig lädt das gemütliche Berggasthaus
Biel zu einer ersten Stärkung ein. Die
Winterwanderwege sind perfekt lila markiert und beschriftet:
Für den Rundweg sind 1h30, für den Weg nach Ratzi 2 h
angegeben. Wir machen eine Kombination und folgen zunächst
dem Rundweg nach links Richtung "Mättental". Sogleich sind
wir abseits des Skibetriebs. Ein breiter, gewalzter
Winterwanderweg führt uns am Rand der kleinen Feriensiedlung
bergauf. Beim Alpeli haben wir den kleinen Aufstieg
bereits hinter uns.
Abstecher
Alpeli - Mätteli Statt schon jetzt dem Rundweg zu folgen, machen wir noch den Abstecher ins Mättental. Bequem geht's der Höhenkurve entlang; Dutzende von Schneeschuhläufern begegnen uns, welche als Ziel oder Startpunkt die Eggberge haben. Wir bleiben auf dem breiten Höhenweg, der auf der Kuppe bei einem Stall endet (der tief eingeschnittene Schneeschuhtrail führt weiter Richtung Eggberge). Links führen gute Spuren zum nahen Aussichtspunkt Mätteli, von wo wir eine tolle Aussicht ins Reusstal, auf die imposante Urner Alpenwelt und die Bieler Sonnenterrasse geniessen. |
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Zurück beim Alpeli, gehen wir geradeaus weiter ins Skigebiet - hier lockt das Berggasthaus Edelweiss (Gerstensuppe!). Nach der Überquerung der Skiliftspur teilen sich die Wege: Schneeschuhläufer und Skitourenfahrer zweigen links ab zum Kinzigpass, eine Route, die 1799 Suworow mit 20'000 Kriegern unternahm; es gibt auch einen direkten Abstieg zur Seilbahn. Wir aber bleiben auf dem breiten Rundweg; ebenaus und leicht abwärts geht's zum Wissenboden.
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Unser Ziel
war "Ratzi", der Weg ist unterdessen als "Schneeschuhtrail" markiert.
Bei guten Bedingungen, wie sie damals herrschten, folgten wir
Winterwanderer weiter dem Höhenweg, der kurz
aufwärts über die Brücke führte. Am Gegenhang war der
Weg nicht mehr so hart gewalzt; am besten wandert
sich's auf den Fahrspuren. Nach einem sanften Aufstieg
geniesst man die absolute Stille und den Blick auf
die Schneeberge, von den Bristen bis zum
Claridenstock. Winterwanderer waren kaum anzutreffen;
die Route war noch noch wenig bekannt.
Kurz nach der Obflue, wo ein Sommerweg zum Kinzigpass abzweigt, gelangten wir ins Skigebiet von Ratzi - Gisleralp. Wir überquerten vorsichtig Skiliftspur und zwei Pisten und wanderten durch ein Waldstück zum Älpeli. Darauf trafen wir auf eine breite Skipiste. Hier war die einzige Wegunsicherheit - auf der andern Seite der Piste gab es zwar einen lila Pfeil, er galt aber nicht uns, sondern den Schneeschuhläufern. Wir gingen am Rand der breiten Piste leicht abwärts. Nach 250m dreht diese nach rechts, wir hielten die Richtung. Nun wieder auf sicherem Boden, wanderten wir auf bequemem Weg bis zum lila Wegweiser in Feldmes. |
Gasthäuser |
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Links |
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Karten und Bücher |
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