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Nr. 412
Tageswanderung 
Region Appenzell
Webcam Kronberg
Schwierigkeit: sportlich
Einkehrmöglichkeit: Kronberg, Scheidegg, Appenzell
Anreise: Bahn nach Jakobsbad (Halt auf Verlangen)
Rückreise: Bahn ab Appenzell -(Fahrplan)
Wanderlandkarte
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gezeichnet mit SchweizMobilPlus

Kronberg - Scheidegg - Hochmoor - Chlosterspitz - Appenzell

  • Aussichtsreiche Wanderung über Gratwege, Weiden, Wald und ein idyllisches Hochmoor
  • Viele Varianten und Abkürzungen möglich - gefahrlos auch für Kinder (nicht kinderwagengängig), mit Spiel- und Picknickplätzen
  • 2011: Eröffnung des Energie- und Kraftwegs zur Jakobsquelle (2-stündiger Rundweg Kronberg 1663m - Jakobsalp (15min) - Jakobsquelle (30min) - Jakobskapelle (15min) - Kronberg (35min). Ein kleineres oder grösseres Teilstück davon liegt auf unserer Route.
  • Gewandert: Ende April 2011 (im extrem schneearmen Bergfrühling); beste Zeit ab Mitte Mai - Oktober
Jakobskapelle

4h10, aufwärts 240m, abwärts 1120m
Kronberg 1663m - Jakobskapelle 1455m (30min) - Abstecher zur Jakobsquelle 1460m und zurück (30min) - Gasthaus Scheidegg 1352m (15min) - Blatten 1340m - Wasserschaffen 1261m (40min) - Hochmoor Helchen 1340m (20min) - Neuenalp 1292m (10min) - Chlosterspitz (15min) - Chlispitz 1122m (30min) - Ochsenegg 880m (20min) - Kapellenweg (15min) - Appenzell 785m (25min)

Auf dem Kronberg geniessen wir einen Startkaffee auf der Aussichtsterrasse, direkt gegenüber vom Säntis. Wer die Jakobsquelle am neuen Kraftrundweg besuchen will, hat zwei Möglichkeiten mit gleicher Zeitaufwand:

a) Ab Kronberg Abstieg via Jakobsalp 1510m und im leichten Auf und Ab an Nagelfluhbänken vorbei, dem teils bewaldeten Nordhang entlang (ideal bei heissem Wetter) oder
b) ab Jakobskapelle (wo man eh vorbeikommt) hin- und zurück, mit dem Vorteil, dass weniger motivierte Mitwanderer dort eine Pause einlegen können.
Wir wählen den aussichtsreichen Gratweg b) Richtung "Jakobskapelle": Kurz aufwärts zum Kronberg-Gipfel - laut einer Tafel der "Forschungsstelle Kraftorte Schweiz" sind der Triangulationspunkt und das Kreuz Kraftplätze mit hoher Energie. So oder so geniessen wir eine herrliche Sicht in die Berge und über das Appenzellerland. Der Abstieg dem Grat entlang ist teilweise teilweise ruppig und ziemlich steil, aber nie gefährlich. Über Treppen erreichen wir die Jakobskapelle, wo der Weg a) in unsere Route einmündet..

Zurück bei der Jakobskapelle, gehts über Treppen zu einem flacheren Wegstück, wo sich rechts in der Wiese ein schöner Picknickplatz mit Feuerstelle befindet; die kleinen Nagelfluhfelsen eignen sich bestens zum Herumklettern. Wer lieber einkehrt, erreicht fünf Minuten später das Berggasthaus Scheidegg. Aussicht auf die Alpsteinkette mit Schäfler und Ebenalp; Abstiegsmöglichkeit nach Jakobsbad.

Wir folgen dem Kiessträsschen Richtung "Sollegg / Appenzell" - nach fünf Minuten zweigt der Wanderweg halbrechts ab, führt durch die Hütten von Blatten und im Auf und Ab dem Wiesengrat entlang. Bei einer weiteren Feuerstelle gehts abwärts durch ein kleines Waldstück und dann dem Hang entlang durch aussichtsreiches Weidegebiet, bis sich bei Wasserschaffen die Wege trennen. Man könnte hier dem kürzeren Weg via Sollegg nach Appenzell folgen, doch das wäre schade.

Wir folgen dem Pfeil "Appenzell 2h10". Unser nächstes Ziel ist das "Hochmoor", wozu wir uns bei den Felsen (toller Blick auf den Säntis!) nach links drehen und dem Grat entlang aufwärts in den Wald wandern. Bald erreichen wir waldiges Gebiet, wo sich das idyllische Hochmoor Helchen ausbreitet. Auf Brettern wandern wir trockenen Fusses durch das feuchte Gebiet. Am sonnigen Waldrand duftet es nach Harz, eine Feuerstelle lockt zur Rast, mit Blick auf die Legföhren und das Ried. Im Mai/Juni werden hier viele Blumen zu bewundern sein. Das Hochmoor ist im Bundesinventar der Hochmoore aufgeführt und von nationaler Bedeutung.

Ausgangs Wald gehts durch die Weiden zur Neuenalp (nochmals Abstiegsmöglichkeit via Sollegg nach Appenzell). Wir aber wollen die Gratwege auskosten und steigen auf den letzten Hoger. Auf grasigen Wegen geht's hinauf zum "Chlosterspitz" (oder "Klosterspitz"); oben locken zwei Aussichtsbänke. Nun beginnt auch für uns der Abstieg. Durch ein Waldstück wandern wir steil abwärts zur Alp Chlispitz, wo man drei gleich lange Varianten wählen kann: Bahnstationen Weissbad, Steinegg oder Appenzell, je 45 Minuten.

Unsere "Appenzell"-Route teilt sich nach 200m erneut:

Mittelpunkt Appenzell Innerrhoden AI, Foto Alfred ReistWir machen einen letzten kleinen Umweg, da wir den Kantonsmittelpunkt fotografieren möchten. Wir folgen deshalb dem Pfeil "Ochsenegg" durch Wiesland und Wald; der Pfad ist steil, aber gut angelegt. Wo wir bei der Ochsenegg ein Strässchen kreuzen, wählen wir den Weg links vom Bach. An einem Aussichtsbänklein vorbei, von wo man auf Weissbad, Steinegg und Appenzell blickt, geht's durch eine Blumenwiese schräg hinunter zu den Bauernhäusern. Bei der Einmündung in die Sonnenhalbstrasse treffen wir auf eine Tafel des Kapellenwegs. Oben in der Wiese beim Ahornbaum befindet sich der Mittelpunkt des Kantons Appenzell Innerrhoden (Koordinaten 749'543 / 242'603).

Der Fahrstrasse folgen wir nur 100 Meter, dann führt die Wanderroute auf der wenig befahrenen alten Unterrainstrasse und der Bahnhofstrasse direkt zum Bahnhof Appenzell (Hartbelag 25 min.).


Blick vom Kronberg

Jakobsbrunnen

Wasserschaffen, Kronberg
Hochmoor Helchen ob
                  Weissbad
Hochmoor Helchen

Neuenalp, Abstieg nach Appenzell


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