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Greina-Wanderungen
Graubünden / Tessin
Webcam Dötra ob Olivone
Schwierigkeit: sportlich, T2
Einkehrmöglichkeit: Vrin GR, S.Giusep, Greinahütten, Campo Blenio TI
Übernachtungsmöglichkeit: Terrihütte, Scalettahütte, Motterasciohütte
An- und Rückreisemöglichkeiten:
Fahrplan:-https://www.sbb.ch
  • Bahn nach Ilanz, Postauto Ilanz - Vrin GR
  • Bahn Richtung "Disentis" via Ilanz nach Runcahez GR
  • Bahn nach Biascaoder Disentis, Bus nach Olivone und weiter nach Campo Blenio TI
Bus Alpin
mit Fahrplan und Infos für alle 3 Zufahrten:
https://busalpin.ch/regionen/

(Pauschalangebote Hütte/Bus)

  • ab Vrin GR
  • Kleinbus Vrin - S.Giusep - Puzzatsch
  • ab Rabius GR
  • Kleinbus Rabius - Tenigerbad - Runcahez
  • ab Bleniotal/TI
  • Kleinbus Campo Blenio - Pian Geirett / Luzzone-Staudamm
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Greina-Hochebene

Der Greinapass ist einer der ältesten Übergänge von Norden nach Süden, die schon von den Römern benützt wurde. Berühmt wurde die unberührte Naturlandschaft, als gegen ein Kraftwerkprojekt landesweit protestiert und das Projekt schliesslich zurückgezogen wurde.
Es gibt verschiedenste Zugänge und Tourenmöglichkeiten in das Gebiet und eine eigene tolle Website:
.
Wanderland-Karte mit                    eingezeichneter Route
Wanderland-Karte mit
eingezeichneter Alpenpassroute


Zwei 2-Tagestouren werden hier kurz vorgestellt:
  • Route 1: Vom Bündnerland ins Tessin: Vrin - Greinaebene - Campo/Olivone, 2 Tage
  • Route 2: Rundtour vom Tessin aus: Ghirone - Greinaebene - Ghirone, 2 Tage
  • Greina: Mehrtägige Wandertouren:
  • 4 - 9-tägige Hüttenwanderung mit Greina
  • 3-tägige Hüttenwanderung - gemütlich über die Greina
  • Individuell wandern mit Gepäcktransport
  • Infos
  • Wissenswertes zur Greina
  • Info - Fahrpläne
  • Hütten und Restaurants
  • Links
  • Bücher und Karten
  • Weitere Hüttenwanderungen im Tessin
  • Greina
    Greina-Ebene
    Greina-Hochebene

    Route 1: Vom Bündnerland ins Tessin: Vrin - Greinaebene - Campo/Olivone

    Anreise: Bahn über Chur nach Ilanz, Postauto nach Vrin (Restaurant), Fahrplan.
    Heimreise: Postauto ab Aquilesco (Ghirone) oder Campo (Blenio) via Olivone nach Biasca (Bahnstation)
     

    Ustria Tgamanada,
                S.Giusep ob Vrin1. Tag, 4h45, aufwärts 1150 m, abwärts 450m
    Vrin 1470m - S.Giusep - Puzzatsch 1667m (1h) - Parvalsauns, Café Greina 1630m - Diesrutpass 2428m - Punkt 2194m - Terrihütte 2170 m (3h45)

    Von Vrin müssen wir 2,5 km bis S.Giusep (Restaurant) die Teerstrasse benützen. Ab S.Giusep führen schöne Wiesenpfad-Abkürzungen nach Puzzatsch.


    Diesrutpass, Juli 2013Ab Puzzatsch Kiesweg bis zur Bachüberquerung Aua da Diesrut und Aufstieg auf steilem Bergweg zum Diesrutpass; schöne Aussicht auf die Greinalandschaft. Abwärts in die Ebene hinunter 2194 m. Nach der *Bachüberquerung geht es nochmals rund 50 Höhenmeter steil auf- und abwärts, den Felsen entlang. Die teils ausgesetzten Stellen sind vom Hüttenwart mit Ketten gesichert worden, sodass auch ungeübte Bergwanderer sicher die Terrihütte erreichen.
    • Variante Runcahez- Terrihütte, 4 h

    • Bahn nach Rabius GR, Bus Alpin Rabius - Runcahez (Rufbus ausserhalb Fahrplan Tel. 079 357 85 74)

      Route: Runcahez 1280m - Punt Clavaus 1407m (1 h) - Camona dil Terri 2194m (3 h)
      Ab Runcahez zum Ende des Stausees, auf der rechten Talseite dem Fluss entlang zur Brücke Punt Clavaus und gleichmässig bergauf bis Punkt 1650 m. An den einmaligen Wasserfällen des "Rein da Sumvitg" vorbei kurvt der Weg in 32 Kehren den steilen Berghang hinauf. Bei Crest la Greina schöne Sicht in die steil abfallenden Hänge und Schluchten und zur täuschend nahen Terrihütte.


    2. Tag, 5h30, aufwärts 430m, abwärts 1390m
    Terrihütte 2170m - Greinapass 2358m - Scalettahütte SAC 2205m - Ghirone Pian Geirett 2012m (3h20) - Fontana S.Martina 1565m - Daigra 1408m - Campo Blenio 1216m (2h10)

    Von der Terrihütte gehts rechts an den Felsen des Muot la Greina vorbei bergauf zur Greina-Hochebene. Bei der Holzbrücke (Abzweigungsmöglichkeit Richtung Motterasciohütte/Luzzone-Staudamm) wandern wir geradeaus weiter über den Greinapass zur Scalettahütte. Nach der Pause 5 Minuten auf gleichem Weg zurück, über den Bach und zunächst westlich dem Hang entlang steil bergab in die Talsohle Pian Geirett.

    Ab Pian Geirett fährt in der Hauptsaison am Wochenende, während der Ferienzeit täglich ein Wanderbus (reservieren!). Es gibt aber neben der Strasse immer wieder Abkürzungen für die Wanderer; gut auf die Wegzweichen acht geben! Kurz vor Fontana S.Martina bis Daigra müssen wir für eine knappe halbe Stunde mit dem Fahrweg vorlieb nehmen. Ab Daigra auf schönem Wanderweg nach Campo Blenio, Postauto, Restaurant.
    Fahrt mit Postauto nach Olivone und weiter zur Bahnstation Biasca.
     

    Gewandert Sommer 2000.


    Passo della Greina
    Passa Greina
    Greinapass

    Plaun la Greina - Grina-Ebene
    Capanna Scaletta
    Scalettahütte

    Pian Geirett, oben die Scalettahütte

     
    • Zusatzvariante: Campo Blenio - Olivone 1103m, grösstenteils Naturstrasse den Felsen entlang, + 1h20.
    Während der ersten Viertelstunde wandert man ab Campo der StrassenGalerie entlang. Dann verschwindet die Strasse im Tunnel, der Wanderweg benützt die alte Verbindung zwischen den beiden Dörfern. Dieser Teil ist sehr eindrücklich: ein breiter Weg, in den Fels gehauen, führt an interessanten Steinformationen und tosenden Wasserfällen vorbei nach Olivone.

    Weg zwischen Campo und Olivone

    Wegweiser in Olivone

    Olivone: rechts der Sosto,
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    Route 2: Rundtour vom Tessin aus: Ghirone - Greina - Ghirone 

    An- und Rückreise: Bahn nach Biasca, Postauto über Olivone nach Campo (Blenio) oder Aquilesco (Ghirone) TI

    Abkürzmöglichkeiten:
    Mitte Juli bis Mitte September fährt am Wochenende, während der Sommerferien täglich ein Bus von Aquilesco nach Ghirone Pian Geirett  oder zum Luzzone-Staudamm  "Diga di Luzzone"

    Busfahrplan: https://busalpin.ch/regionen/
    Wer mit dem eigenen Auto anreist, kann es in Ghirone Aquilesco parkieren. Die Strasse nach Pian Geirett ist für den allgemeinen Verkehr gesperrt (Barriere).

    Allgemeines
    Die Tour, die durch diese Naturwunder führt, beginnt und endet in Ghirone im Bleniotal und ist über die gesamte Strecke rot-weiss markiert. Die Strecke ist in zwei Tagen begehbar und führt an der Scalettahütte (im Besitz der SAT Lucomagno di Olivone) und der Motterascio-Hütte (SAC Ticino) vorbei. Die Wanderung verläuft grösstenteils auf gefahrlosen Bergwegen. Sie ist auch für Familien und Schulklassen geeignet.
    Die Tour wird vom Spätfrühling bis Mitte Herbst empfohlen. Im Herbst sind die Farben (Berge, Felsen, Wiesen, Tundra) besonders leuchtend und eindrucksvoll.

    Wegbeschreibung


    1. Tag, 3h40, aufwärts 1040m, abwärts 40m, 9 km
    Campo Blenio 1230m - Daigra 1408m (1h40) - Ghirone Pian Geirett 2012m (40min) - Scalettahütte 2205m (1h20)

    Ab Campo (Blenio) folgt der Wanderweg der orographisch linken Talseite flussaufwärts ins Camadratal.


    Bei Daigra endet der schöne Wiesenpfad. In der nächsten halbe Stunde müssen wir leider mit dem Fahrsträsschen vorlieb nehmen, was bei heissem Wetter recht mühsam sein kann
    (es sei denn, es fahre ein Bus nach Ghirone Pian Geirètt). 150m nach Fontana S.Martina gut auf die Markierungen achten! Mit einer kurzen Ausnahme folgt der Wanderweg nun bis Ghirone Pian Geirètt einem separaten Pfad, die Fahrstrasse immer wieder kreuzend.

    Nachdem wir Pian Geirètt erreicht haben, richten wir den Blick auf das uns umgebende imposante Amphitheater der Berge - unter ihnen der Piz Medel (3211m) - und sehen bereits jetzt auf einer Terrasse die Scalettahütte. Wir erreichen sie auf dem rot-weiss markierten, ziemlich steilen Weg in einer knappen Marschstunde.

    Von der Scalettahütte aus, die am Tor zum Greinapass liegt, bietet sich ein phantastisches und wildes Panorama. Oft trifft man, vor allem in der Umgebung der Hütte oder auf den dahinterliegenden Hängen, Gruppen von friedlichen Steinböcken. Das Jagdverbot in der Greina wurde vom Bund 1946 erlassen, und im Jahr 1963 wurden die ersten Steinböcke angesiedelt. Heute sind es ungefähr 400 Tiere. Die Scalettahütte, in ihrer Dreiecksform unverwechselbar, ist das ganze Jahr geöffnet. Hier verbringen wir die erste Nacht.


    2. Tag: 6 h, aufwärts 460m, abwärts 1060m, 15 km
    Scalettahütte 2205m - Greinapass 2358m - Motterasciohütte 2172m - Luzzone-Staudamm 1603m / Campo Blenio 1230m

    Endpunkt der zweiten Etappe ist die Motterasciohütte, die wir in zwei Wegstunden erreichen. Wir verlassen die Scalettahütte und folgen dem Weg, der uns zum Greinapass bringt, der am Fuss des Piz Coroi (2785m) eine Zone von schwarzen Schieferfelsen durchquert.

     
    Gunter W., Sep.05: "Beim Brücklein, das wir beim Aufstieg von Pian Geirett 10 Minuten vor der Scalettahütte passiert haben, befindet sich der Wegweiser zu einem phantastischen Natursteinbogen (Koord. 715'610/163'275). Der Weg ist sehr gut blau-weiss markiert. Der Bogen hat eine Spannweite (lichte Weite) von 15,5 Meter und eine lichte Höhe von 7,5 Meter." 
    Direkter Abstieg auf die Greina-Ebene möglich (weglos). Für Bergerfahrene lohnt es sich, diesen Umweg zu machen." 
    Siehe auch "Natursteinbögen: https://www.archhunter.de
    Arco da Greina
    Wir wandern weiter in Richtung Greinapass und durchqueren anschliessend ein geologisch eindrucksvolles Gebiet mit unzähligen aus dem Boden ragenden weissen Dolomiten, ähnlich einem Canyon. Allmählich öffnet sich vor unsern Augen die stille und unberührte Weite der Greinaebene. Es ist ein erhabenes Gefühl - rundherum nur Natur: kein Haus, kein Mäuerchen. Weit und breit kein Eingriff durch die menschliche Hand.

    Nachdem wir Crap Ia Crusch hinter uns gelassen haben, folgen wir einem flachen Weg, der an faszinierenden Moorlandschaften vorbeiführt.
    Nach anderthalb Stunden steilen Abstiegs erreichen wir die Motterasciohütte; sie wird vom Piz Terri (3149 m) überragt.
    Weiter unten sehen wir den Luzzonesee (1630 m). 

    Dort angekommen, folgen wir dem Seeufer, überqueren den Luzzone-Staudamm, Dort nehmen wir den Bus (oder steigen zu Fuss ab) und erreichen wieder Ghirone-Acquilesco.
     

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    Greina: Mehrtägige Wandertouren:

    4 - 9-tägige Hüttenwanderungen mit Greina  (Kurzbeschrieb als Planungshilfe)
     
    Vorschlag von D.Rigling

    Anreise:
    Bahn über Chur nach Ilanz, Postauto nach Vrin (Restaurant)

    Heimreise: Bahn ab Oberalppass, Fahrplan.
    • 1. Tag: Vrin - Pass Disrut - Terrihütte
    • 2. Tag: Terrihütte - Greinaebene - Scalettahütte (einen ganzen Tag die Greina geniessen!!!!!)
    • 3. Tag. Scalettahütte - Val Camadra  - Campo Blenio - Cap. Bovarina UTOE
    • 4. Tag: Cap. Bovarina - Passo Gana Negra - Lukmanierpass - Val Cadlimo - Cap. Cadlimo SAC
    • 5. Tag: Cap. Cadlimo - Passo Bornengo - Val Maighels - Maighelshütte - Oberalppass

    Anspruchsvolle Rundwanderung - Vorschlag von N.Seng, 2006 (eigene Homepage mit schönen Bildern): https://www.familieseng.de

    Anreise:
    mit Auto nach Perdatsch ob Disentis GR

    1. Tag: Perdatsch 1559m - Pass Cristallina 2398m -  - Cap. Bovarina  1870m
    2. Tag: Cap. Bovarina - Steinbockweg zum Sasso Lanzone 2826m - Pian Geirett 2012m - Scalettahütte - Greinapass - Motterasciohütte 2172m
    3. Tag: Greinapass - Greinabogen - Fuorcla Sura da Lavaz 2703m - Lavaz-Gletscher - Medelser Hütte 2524m
    4. Tag: Medelser Hütte - Fuorcla della Buora 2372m - Fuorns - Perdatsch

    Vorschlag: traildatabase.org
     
    An- und Rückreise: Bahn nach Disentis, Bus nach Curaglia, Fahrplan.
    • Curaglia (1263m) - Pass Cristallina (2398m) - Cap. Bovarina (1870m)
    • Capanna Bovarina (1870m) - Campo Blenio (1216m) - Motterasciohütte (2172m)
    • Capanna Motterascio (2172m) - Terrihütte (2170m)
    • Camona da Terri (2170m) - Fuorcla Sura da Lavaz (2703m) - Medelser Hütte (2524m)
    • Medelser Hütte (2524m) - Curaglia (1263m)

    Vorschlag von Path-One: 

    Anreise: Bahn über Chur nach Ilanz, Postauto nach Vrin (Restaurant), Fahrplan.
    Heimreise: Bahn ab Oberalppass



    3-tägige Hüttenwanderung - gemütlich über die Greina

    Wandern ohne Gepäck


    Wissenswertes zur Greina

    "Beim Wandern durch die weite Greinaebene erleben Wanderer und Bergsteiger einzigartige Eindrücke. Stille umgibt sie, und sie machen Bekanntschaft mit einer äusserst vielfältigen Natur, die nicht nur hier, sondern im Grenzgebiet des Kantons Graubünden und Kantons Tessin einzigartig ist. Die grossen Weiten, die gegen den Himmel ragenden Gipfel, die verschiedenen Farben der Berghänge und die tiefe Stille machen das Greinagebiet für jeden Bergfreund unvergesslich. Was hier vorgeschlagen wird, ist ein Aufenthalt von zwei oder mehr Tagen in dieser Tundra.", www.wanadoo.nl

    DAS BESONDERE DER GREINA
    Das Greinagebiet ist eine Hochebene, die ungefähr sechs Kilometer lang und einen Kilometer breit ist und sich in drei Richtungen erstreckt: nach Osten gegen den Plaun Ia Greina, nach Süden gegen die Motterascioalp und nach Westen gegen die Greinaebene. Ihre Biotopenvielfalt ist aussergewöhnlich und einzigartig. Aus diesem Grund wurde die Greinaebene als Schutzzone ins Bundesinventar der Landschaften und Naturdenk- mäler der Schweiz von nationaler Bedeutung aufgenommen. Sie ist ein eigentliches Paradies für Bergliebhaber. In einem seiner Werke beschreibt sie der Tessiner Wissenschaftler Plinio Grossi als «geologisches Museum, botanischen Garten, Berginsel, Wunderkorridor und Überraschungsschaufenster».

    DIE WEIDEN DER GREINA
    In der Vergangenheit war die Greina ein wichtiger Punkt zwischen dem Bleniotal und dem Bündnerland (Vrin). Als Alpenpass war der Greinaweg schon 20 nach Christus bekannt. Zwischen den Bewohnern von Vrin und denen des Bleniotals fand zwischen 1315 und 1930 eine endlose Auseinandersetzung statt, die, was den Besitz der weiten Greinaebene angeht, in Urteilen des Bundesgerichts gipfelte. Sie befindet sich in der Tat jenseits der Tessiner Kantonsgrenze auf Bündner Gebiet, auf dem Boden von Vrin. Heute ist sie ausschliesslich Eigentum der Burgergemeinde von Aquila-Torre und Lottigna, die damit Gebietsbesitzerin ausserhalb der Tessiner Kantonsgrenzen ist. Ein Zeichen der Bedeutung dieses Gebiets für die Sömmerung: Früher besass die Burgergemeinde zwei weitere grosse Bündner Alpen: die Alp Biengias, die in Bündner Besitz zurückgelangte (man weiss nicht wie), und die Alp Scharboden, die von den Bewohnern des Bleniotals 1917 verkauft wurde. Die Motterascioalp wird immer noch bestossen, und seit vielen Jahren wird hier ein rezenter und beliebter Käse hergestellt. Ein Alpbesuch wird vom Käser sehr geschätzt. Andere Weiden finden wir im Camadratal.

    DER STAUSEE, DER NICHT BEWILLIGT WURDE
    Die Greinaregion ist eine ausserordentlich schöne, eigenwillige, ruhige und wenig bekannte alpine Welt. In den Achtzigerjahren lief sie jedoch Gefahr, geflutet zu werden zu werden. Damals erforderte die Verteuerung des in den Kernkraftwerken produzierten elektrischen Stroms den Bau von neuen Wasserkraftwerken. Angelo Valsecchi schreibt, dass in dieser Zeit die Anliegen des Umweltschutzes weitgehend verdrängt wurden. Man wollte diese Insel des Friedens in einem grossen Staubecken «ertränken». Die Ingenieure des Projekts wolIten die Wasserreserven des Somvixer Rheins ausnützen und ein grosses Auffangbecken auf der Greinahochebene bauen. Anhänger anderer «gewissenloser Vorschläge» - so Valsecchi - wollten dieses Gebiet in einen Schiessplatz oder in einen Kurort umwandeln. Der bedeutendste Kämpfer für den Schutz dieses wunderbaren Gebiets war der Architekt Brian Cyrill Thurston. An dem mit Erfolg geführten Kampf zur Rettung dieser aussergewöhnlichen Hochebene nahm auch die Tessiner Sektion des Schweizerischen Bundes für Naturschutz teil. Der Verzicht auf das Projekt bringt den Gemeinden von Somvix und Vrin während vierzig Jahren jährlich 360.000 Franken als Schadenersatz ein.

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    Zufahrten: Fixlinien und Bus Alpin:
    • Rabius - Tenigerbad - Runcahez, Fixlinien und Rufbusse
    • Vrin - Puzzatsch: Anmeldung erforderlich
    • Olivone - Campo Blenio - Aquilesco. Weiter bis Pian Geirett oder Luzzone-Staudamm
    Fahrplan Greina (und Pauschalangebote) für alle drei Zufahrtsmöglichkeiten: https://busalpin.ch/regionen/
    Hütten:  Terrihütte (mit Tourenvorschlag): Tel. 081 943 12 05

    Scalettahütte: Tel. 091 872 26 28

    Motterasciohütte: Tel. 091 872 16 22

    Quarneihütte: Tel. 079 923 80 17

    Bovarina: Tel. 091 872 15 29  oder  079 337 44 51 (Hüttenwart)
    Restaurants: Vrin: Hotel Péz Terri, Tel. 081 931 12 55

    Vrin: Rest. dalla Posta, Tel. 081 931 12 22

    Vrin/San Giusep, 1600m: Ustarias Tgamanada, Tel. 081 931 17 43



    Campo Blenio: Osteria dello Sciatori: Tel. 091 872 16 56

    Campo Blenio: Ristorante Broggi: Tel. 091 872 17 73

    Olivone: Albergo Centrale, Tel. 091 872 11 07

    Olivone: Hotel Arcobaleno, Tel. 091 872 13 62, 15 Gehminuten oberhalb vom Dorf an der Postautohaltestelle Petullo
    Links: Tessiner Wetter 

    Graubünden auf einen Blick

    https://www.buendnerwanderwege.ch

    https://www.surselva.info/Ferienregionen/Val-Lumnezia

    https://www.vallediblenio.ch

    https://www.regiun-surselva.ch: Nationalpark Adula

    Busse im Bleniotal:
    Greina-Wanderungen: 
    Bücher und Karten
    • 1:25000, Landeskarte Blatt 1233 Greina (ohne Vrin und Campo Blenio), erhältlich bei https://shop.swisstopo.admin.ch
    • 1:50'000 Wanderkarten 256T (Rabius - Runcahez - Terrihütte und Greina-Ebene bis Ghirone) und  257T (Vrin - Puzzatsch), bei https://shop.swisstopo.admin.ch
    • 1:60'000 Surselva, Kümmerly+Frey (für einen groben Überblick) bei-Amazon.de
    • La Greina und Flusslandschaften im Wallis, "als eines der schönsten Bücher ausgezeichnet, 2004, Fr. 72.-", erhältlich bei Greina-Stiftung
    • Clubführer "Tessiner Alpen 3", bei  Amazon.de  oder https://www.sac-verlag.ch
    • Adula und Greina, in "Urlandschaften der Schweiz - die schönsten Wanderungen durch wilde Bergwelten", bei Amazon.de
    • "Die 100 schönsten Hüttenziele der Schweizer Alpen", bei Amazon.de
    • "Von Hütte zu Hütte in den Schweizer Alpen, 20 mehrtägige Routen", AT-Verlag, bei Amazon.de
    • "Die schönsten Naturparadiese der Schweiz", das grosse Wander- und Erlebnisbuch, bei Amazon.de
    • Capanna Motterascio; "Architektur erwandern, Touren zu zeitgenössischer Architektur in den Bergen", Amazon.de
    • "7 Hütten, 47 Touren"; die schönsten Wanderungen und Bergtouren rund um die Hütten der SAC-Sektion Uto (Medelserhütte), bei Amazon.de
    Weitere Hüttentouren im Tessin, Ideenliste:

    Ihren eigene Tourenbeschreibung, Ihre Anregungen oder eine Zusatzinformation nimmt gerne entgegen: info@wandersite.ch

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