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![]() Detailkarte (gezeichnet mit SchweizMobil Plus) |
Allmendingen bei Thun - Glütschbachtal - Strättlighügel - Gwatt - Thun
Gewandert: Juni
2011, 2016, 2025, 2026
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![]() Blick auf den Thunersee |
Ab Haltestelle Allmendingen
bei Thun Wendeplatz gehen links zum Wanderwegweiser an der Wylergasse. Dort folgen wir nicht dem direkten Weg
nach "Gwattegg"! Unser Weg Richtung "Zwieselberg" führt neben Waldrand Allmendinger
Bach ins Naturschutzgebiet. Das Bächlein
folgt dem Waldrand und wurde in den letzten Jahren
erfolgreich renaturiert und unter Schutz gestellt. Die markante
Stockhornkette im Blick, drehen wir waldeinwärts (bei
"Amerika", wie es
hier auf der Karte heisst...), immer dem Bächlein
entlang. Im Wald teilt es sich, wir folgen den gelben
Markierungen halblinks. Bereits kommen wir an der ersten Tropfsteinhöhle
vorbei (mit kleiner Höhle), im Wasser dreht ein
Wasserrad, Kinder sind am "Wässerlen".
Im
angenehm kühlen Wald durchqueren wir das Glütschbachtal.
Bei Wasserflue kreuzen wir ein Strässchen und folgen
später den Pfeilen "Guntelsey" oder "Zwieselberg". Bald
erreichen wir den idyllisch gelegenen Picknickplatz
Tropfsteinhöhle mit gedecktem Holztisch und Grillplätzen. Zu sehen sind hohe, bizarr geformte
Felsen, von denen einige unten offen sind. Scharen von Kindern
vergnügen sich bei den Höhlen und am Glütschbach.
Beim
Brücklein gehts geradeaus weiter Richtung "Zwieselberg"! Nach einem
schönen Waldstück folgen wir etwa 100m der Fahrstrasse zum Schiessplatz.
Dort halbrechts in den Wald
hinein. Unser Wanderweg führt rund 500m der Autobahn entlang;
da ihr Trassee erhöht ist, hören wir nicht viel davon.
Unterführung nicht beachten! Bald darauf gut auf den Pfeil achten
(er steht linkerhand) - unsere Route dreht rechts in
den
ruhigen Wald hinein. Nach ein paar Minuten sind wir wieder am
Glütschbach, machen nach dem Brücklein zwei Spitzkehren an den
Waldrand, wo sich ein eingezäuntes Gebäude befindet. Wir folgen
dem sonnigen Waldrand bis nach dem hübschen Riegelhaus Alten Schlyffi.

Dort treffen wir mit dem Jakobsweg zusammen, der von
Spiez her kommt. Achtung: Hier scharf nach links abbiegen und die Autobahn unterqueren! Die nächste Viertelstunde ist anstrengend: Ein steiles Strässchen führt
zur Gwattegg hinauf.
Kurz nach der "Passhöhe" machen wir den Abstecher zum Strättlighügel:
Wir folgen dem Wanderpfeil nach rechts treppaufwärts. Nach den rund 30
Treppenstufen stehen wir auf dem Strättlighügel, dem
Höhepunkt unserer heutigen Tour. Der Blick auf Thun und den
Thunersee, die Schneeberge, den Niesen, die Stockhornkette,
das Niederhorn - bei guter Sicht einfach traumhaft! Auf dem schmalen
Wiesengrat stehen riesige alte Bäume und Ruhebänke,
eine
Pause drängt sich auf. Vielleicht sieht man ja einen Jakobspilger
vorbeiwandern? So wunderten wir uns einst über einen Pilger, der
mit einem vollbepackten jungen Rind auf dem Weg war.
Es lohnt
sich, dem schönen Gratweg mindestens bis zum höchsten Punkt zu folgen.
Gleich dahinter befindet sich die Bank mit der schönsten Aussicht.
Das ganze
Gebiet ist ziemlich geschichtsträchtig; im 10.Jahrhundert
regierten hier Burgunder, die um den Thunersee mehrere
Kapellen bauten, die teils heute noch stehen. Auch der nahe Strättligturm, von hier aus gut sehen, war früher eine Burg, später ein Pulverturm;
heute ist er geschlossen und kann für Anlässe gemietet werden. Wir
gehen auf gleichem Gratweg zurück und geniessen nochmals den erhabenen
Rundblick.
Zurück bei der Gwattegg, gehen wir steil strassabwärts durch die Häuser von Gwatt. Unten müssen wir die Autobahn unterqueren - die Spitzkehre zur Unterführung finden wir 130m rechts. Bald stehen wir an der Uferstrasse, die wir überqueren. Halbrechts sehen wir den gelben Pfeil, der in den Schilfgürtel Gwattlischemoos hinein führt. Am Ufer des Thunersees gibt es eine Aussichtsplattform mit Infos und Aussicht.
Der schöne Uferweg führt uns durch Naturschutzgebiete, und immer
wieder sieht man über dem See das Bergpanorama. Vor dem Ufer des Bonstetteparks wurden diverse
Inseln für Biodiversität geschaffen, und im grosszügigen Wiesengelände
der Parks stehen Spiel- und Grillplätze gratis zur Verfügung. Auch das Bistro des Campingplatzes ist frei zugänglich.
Nach dem Campinglatz beginnt der schönste Teil des Uferwegs: Holzstege verbinden
mehrere Inseln und lassen Feriengefühle aufkommen. Der Uferweg
verläuft parallel zur Buslinie, deren Haltestellen jeweils innert fünf
Minuten erreichbar wären. Wir treffen auf Wohnhäuser; beim Pfaffenbüel könnte man zum Beispiel nach links zur gleichnamigen Busstation gehen. Für den Uferweg aber drehen wir nach rechts.
Wir wandern noch ein Stück weiter dem See entlang, umrunden die Sportplätze und wandern am Strandbad vorbei. Nach dem Parkplatz beim Kanal gehts nach rechts: Links sehen wir die Bushaltestelle "Strandbad", wo wir unsere Wanderung beenden.
![]() Allmendingen, Stockhorn |
![]() Glütschbach |
![]() Picknickplatz Guntelsey |
![]() Tropfsteinhöhlen |
![]() Strättlighügel, Thunersee | ![]() Thunersee, Blick zum Niesen |
Zusatzvariante: Kanal bis Bahnhof Thun, 50min: Im Quartier Scherzlige führt der Wanderweg zum Schifffahrtskanal der Aare, an dessen Ufer man direkt zum Bahnhof Thun gelangt. |
![]() Schloss Schadau |
![]() Aarekanal in Thun |
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