Ich starte direkt von der Station Morteratsch, wo es auch ein
Restaurant gibt. Bereits nach 5 min führt rechts der Bergwanderweg zur
Bovalhütte ab. Geradeaus wäre der sehr einfach für Familien geeignete
Aussichtsweg. Es geht durch den Wald auf schmalen Trampelpfaden hinauf.
Oberhalb der Baumgrenze dann der erste Blick auf den Gletscher und das
Berninamassiv.
Nun geht es auf steinigen Wegen stetig weiter hinauf, irgendwann stehe ich von
einer Felswand und packe die Stöcke weg, damit ich mich mit den Händen an den
Seilen hinaufangeln kann.
Der gesicherte Weg geht noch eine Weile oberhalb der Felsen
weiter, bis man auf einem neuen Plateau ankommt.
Der Weg wird noch steiniger bis zur Bovalhüttel.
Oben angekommen,
mache ich direkt Bekanntschaft mit der Rega, die hier offenbar einen
Zwischenstopp eingelegt hat, und beobachte den Wegflug wie die meisten auf
der Hütte.
Die Gerstensuppe gibt mir dann wieder Kraft für den Abstieg,
der an teils Stellen richtig steil ist. Konzentration bei jedem Schritt ist
gefordert.
Ich habe das Gefühl, das die hohen Bergstiefel eher
hinderlich sind auf dieser Tour.
Gletscher-Moräne
Wieder weiter unten zweigt dann rechts der
Pfad zum Gletscher-Aussichtsweg steil im Zickzack ab. Unten trifft man auf den
Aussichtsweg.
Bald schon bin ich am Restaurant angekommen, wo ich mir noch
einen Kaffee und ein Glace genehmige. Ich beobachte den Bernina-Express, der
hier auch vorbeikommt, dann trete ich die Heimreise mit der Rhätischen Bahn an.
Bei
der Wandersite findet man nicht nur Wegbeschreibungen und
Links dazu, sondern auch Adressen und Telefonnummern der
Gasthäuser unterwegs. Es liegt in der Natur der Sache, dass
solche Informationen veralten. Hier werden Besucher um
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