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Nr. 772a
Tageswanderung 
Region Nordwestschweiz 
WebcamWebcam Aussichtsturm Liestal
Schwierigkeit: sportlich
Einkehrmöglichkeit:  Liestal, Aussichtsturm Liestal (falls offen)
Anreise: Bahn nach Liestal
Rückreise: Bus ab Liestal Grammet nach Liestal -Fahrplan
Wanderlandkarte
zur Detailkarte, gezeichnet mit SchweizMobilPlus

Liestal - Roti Flue - Aussichtsturm Liestal - Windental - Liestal

  • Der Schleifenberg mit seinem 30 Meter hohen Aussichtsturm steht als Wahrzeichen oberhalb Liestal, dem Hauptort von Baselland
  • Der Turm kann ganzjährig bestiegen werden (50 Rappen-Münze), hingegen ist das Turmrestaurant nur in der warmen Jahreszeit an Sonntagen und Feiertagen offen
  • Aussicht ins Ergolztal, auf das Gempenplateau mit der Schauenburgerflue, vom Schwarzwald über den Jura bis in die Alpen
  • Kürzester Weg zum Turm (25min): Buslinie 83 ab Liestal zur Haltestelle «Liestal, Abzweigung Hersberg» (Windentalhöhe).
  • Gewandert: Anfang Februar 2026 (schneefrei)

2h40, aufwärts 330m, abwärts 330m
Liestal 326m - Ergolzbrücke - Treppe zum Waldlehrpfad Schürhalde 427m (50min) - Roti Flue 533m (30min) - Schleifenberg, Aussichtsturm Liestal 607m (15min) - Stächpalmenhegli / Busstation Liestal,Abzw.Hersberg 498m (25min) - Windental - Liestal Grammet 326m (40min)

Wegweiser Liestal BahnhofWer von der Unterführung im Bahnhof Liestal auf den Bahnhofplatz tritt, sieht rechterhand den Hauptwegweiser. Gegenüber vom Bahnhofgebäude lädt die Ziegler Bäckerei zum Startcafé ein. Beim Wegweiser suchen wir vergeblich nach "Schleifenberg" oder "Aussichtsturm". Als erstes peilen wir die "Ergolzbrücke, 10min" an.

Dem Rand der Altstadt entlang, parallel zum Orisbach, gehts abwärts bis zur Gerberstrasse, wo sich die Wanderwege trennen. Wir folgen der Strasse nach rechts, gehen dann links via Gestadeckstrasse (Bushaltestelle) über die Ergolzbrücke. Halblinks auf der Erzenbergstrasse kommen wir an den Fuss des Schleifenbergs, wo nach 120m der Aufstieg via Weissfluhweg beginnt.

Die ersten 5 Minuten sind geteert und steil. Achtung, unterwegs zweigt rechts ein inoffizieller, unmarkierter Treppenweg ab - den würde ich nicht nehmen. Wir bleiben auf dem markierten Weg mit Blick auf Liestal, der bei den letzten Häusern in Naturweg übergeht und in den Wald führt, wo er sich schon bald teilt. Wer gut zu Fuss ist, kann dem steilen, gelb markierten Wanderweg folgen - 10 Minuten später wäre man oben auf dem Plateau des Schleifenbergs.
Uns ist er zu steil, wir ziehen den viertelstündigen Umweg vor und nehmen den breiten, ebenen Jägerweg um den Waldhang herum. Oberhalb der Kurve entdecken wir eine namenlosen Felsen mit Schweizer Fahne. Dann trifft man auf eine geteerte Strasse (Zufahrt zur Deponie), die man 2 Minuten später nach rechts Richtung "Aussichtsturm" wieder verlässt. Eine Lehrtafel informiert über die gigantische Deponie für Aushubmaterial, die weiter oben im Wald angelegt wurde. Etwa 10 Minuten später treffen wir wieder mit dem markierten Wanderweg zusammen.

Die Kurve des Waldsträsschens wird geschnitten. Wo man nach 2 Minuten das Natursträsschen kreuzt, unbedingt den Pfeil beachten!
Unsere Route führt über eine kurze Treppe zum schönen, leicht ansteigenden
Waldlehrpfad Schürhalde. Nebst gelegentlichen Ausblicken ins Tal freuen wir uns über die liebevoll dokumentierten Tafeln  (Weissdorn: "Meine Früchte schmecken mehlig"). Der Schutzwald wurde aufgewertet, in der nahen Baumplantage gibt es nun Froschweiher.
luftige Stahltreppen zum Aussichsturm Liestal, Foto Maya
Atemberaubend ist die Aussicht auf der Roten Flue. Fast senkrecht fällt der Hang nach Liestal hinunter!

Noch befinden wir nicht am höchsten Punkt des Schleifenbergs; der Weg führt nochmals eine Viertelstunde etwas steiler bergauf. Da endlich steht der stählerne, 30m hohe Aussichtsturm Liestal! Zum Glück haben wir 50-er-Münzen dabei, die braucht es für den Aufstieg. Wem die luftigen Stahltreppen nicht geheuer sind, kann an jeder Plattform anhalten. Doch die Anstrengung lohnt sich: Oben gibt es für jede Himmelsrichtung Panoramatafeln: Da sieht man ins Ergolztal, auf das Gempenplateau mit der Schauenburgerflue, zur Geissflue und Sissacherflue, ins Frenkental bis zu den Vogesen, zur Jurakette, über Basel zum Chrischonaturm, zum Hochschwarzwald und, und...

In der kalten Jahreszeit - und werktags sowieso - ist das Turmrestaurant geschlossen. Wir sitzen an einen der zahlreichen Picknickbänke und verpflegen uns aus dem Rucksack.

Für den Abstieg Richtung Stächpalmenhegli (Busstation "Abzweigung Hersberg") nehmen wir den Wander-/Veloweg. Er führt schräg hangabwärts, kreuzt die Stasse und führt ein Stück leicht aufwärts, dann nach einer Rechtskurve abwärts zum Stächpalmenhegli neben der Busstation Liestal,Abzw.Hersberg. Hier könnte man abbrechen oder weiter Richtung "Liestal" wandern - dazu gibt es aber keine Wanderpfeile.

Vom Bushäuschen auf der andern Seite der Strasse führen zwei Natursträsschen ins Tal: Die Veloroute "Plänezenweg" links vom Parkplatz, sowie das Natursträsschen rechts vom Bushäuschen
, das wir wählen. Es ist mit "Windentalweg" angeschrieben, ist aber nicht als Wanderweg markiert. Wir wandern im idyllischen Taleinschnitt des Windentals bergab, bis wir an einer Reihe von verstreuten Atelies vorbei ins Quartier Grammet kommen. Noch eine Kurve nach rechts, und wir stehen bei der Bushaltestelle Liestal,Grammet. Halbstündlich gibt es direkte Busse zum Bahnhof Liestal.

diese Treppe nicht verpassen!
diese Treppe nicht verpassen!
schöner Waldweg am Schleifenberg (Waldlehrpfad)
schöner Hangweg (Lehrpfad)
Schutzwald Schürhalde mit Weiher
Schutzgebiet Schürhalde
Aussichtspunkt Roti Flue hoch über Liestal
Aussichtspunkt Roti Flue
Aussichtsturm Liestal, Schleifenbergturm
Aussichtsturm Liestal

Aussichtsturm Liestal, Blick über die Deponie Richtung Basel
Blick Richtung Basel
Windental: Abzw.Hersberg - Liestal Grammet
idyllisches Windental

Tor zur Altstadt Liestal, Fab.2026
Tipp zum Abschluss:

Gasthäuser am Weg
Links
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