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Nr. 786
Tageswanderung 
Jura SO
Webcam WeissensteinWebcam Weissenstein
Schwierigkeit: leicht
Einkehrmöglichkeit: Rüttenen, Einsiedelei, Solothurn
Anreise: Bahn nach Solothurn,
Bahn : Solothurn - Lommiswil, im Holz
(eine Station vor Oberdorf SO): -Fahrplan
Rückreise: Bahn ab Solothurn
Wer nicht zum Bahnhof marschieren will, kann am Schluchtausgang bei der Haltestelle St.Niklaus SO den Bus nach Solothurn besteigen
Wanderlandkarte
zur Detailkarte, (mit Variante Saurierspuren)
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Saurierspuren Lommiswil - Bahnstation Oberdorf SO - Einsiedelei - Verenaschlucht - Solothurn

Abwechslungsreiche Wanderung am Fuss des Weissensteins mit folgenden Höhepunkten:
  • Viel Wald, Waldrandwege am Fuss des Weissensteins
  • Romantische Verenaschlucht mit Einsiedelei
  • Altstadt Solothurn
Saurierspuren Oberdorf SO,  2019
Saurierspuren in senkrechter Wand
Abkürzungsmöglichkeit zu Beginn: Start bei der Bahnstation Oberdorf SO (auch Talstation Gondelbahn zum Weissenstein), ohne Saurierspuren.
Dabei ist fahrplanmässig folgendes zu beachten:
a) nicht mit "Oberdorf BL" verwechseln!
b) nicht den den Bus nehmen - er fährt nur ins Dorf Oberdorf SO!   
Gewandert: 2008, 2019, 2025, 2026

3 h, aufwärts 200m, abwärts 380m  (plus Zeit für Besichtigung der Solothurner Altstadt)
Bahnstation Im Holz (Lommiswil) 617m - Plattform Saurierspuren (40min) - Oberdorf SO 655m (30min) - Falleren 555m - Rüttenen Brüggmoos 510m - Einsiedelei 493m (1h) - Verenaschlucht - Wengistein 455m (10min) - Solothurn Kathedrale (30min) - Solothurn Bahnhof 432m (10min)

Ab Bahnstation "Im Holz" folgt man entweder dem braunen Pfeil "Saurierspuren" (im Wald geht es 100 steile Höhenmeter bergauf), oder man nimmt den leichteren Wanderweg links dorfaufwärts (siehe Karte): Oben im Wald aufwärts bis zum Wegweiser, dort dem "Oberdorf-Grenchen-Waldrandweg Nr.501" folgen. Ebenaus zu den ersten Felsplatten, weiter bis zur Plattform gehen: Sicht auf die eindrückliche Wand mit den Saurierspuren, ehemals Meeresboden. Spannende Infos zu den Dinosauriern

Dann 100m zurück und auf markiertem Wanderweg Nr.501 durch den Wald (die letzten 5min wurzlig und steil) zur Bahnstation Oberdorf SO (öffentliches WC in der Gondelbahnstation).

In Oberdorf SO treffen wir auf den "Weissenstein-Passwang-Weg Nr.478", dem wir bis Solothurn folgen werden. Beim Stationsgebäude zeigt der Wegweiser treppabwärts. Nach der Unterführung gehts durch ein Waldstück zur Strasse, die wir schräg aufwärts überqueren. Die Route Nr.478 führt dem sonnigen Waldrand entlang, auch nach 200m (wo ein anderer Weg waldeinwärts führt). Dann geht's kurz durch den Wald und abwärts zum obersten Quartiersträsschen, dem wir nach links folgen. Am schön gelegenen Alters- und Pflegeheim Bellevue vorbei gelangen wir in den Wald.

Bei der Ruhebank befindet sich ein uralter Grenzstein; gegenüber zweigt unser Pfad rechts ab. Treppenweg dem Bächlein entlang, dann ebenes Wegstück im Waldsaum. Dazwischen sieht man weit ins Mittelland hinaus. Bei einer Verzweigung halten wir die Richtung, bis wir beim Erlebnishof Falleren auf zwei Wege treffen, die vom Weissenstein herunterkommen. Hoch über dem Wald sieht man das Weissenstein-Hotel.

Leider müssen wir für die nächste Viertelstunde durch das Dorf Rüttenen auf Hartbelag (linkes Trottoir) marschieren. Bei der Bushaltestelle Rüttenen Brüggmoos gehts nach links durch die Brüggmoosstrasse. Achtung, nach 100m zweigt rechts der unscheinbare Wanderweg ab, dem wir folgen. Er führt zwischen Waldrand und Bach direkt zur alten "Garten Wirthschaft der Einsiedelei". Beliebtes Gasthaus, von Bach und Felsen umgeben!

Eindrücklich ist auch die Kapelle St.Martin, das Häuschen des Einsiedlers und die im Fels gebaute Verena-Kapelle aus dem 12. Jahrhundert. Die ganze Eremitage mit Schlucht und Landschaftsgarten steht unter Natur- und Denkmalschutz.

Der idyllische Schluchtweg führt von der Einsiedelei leicht bergab, dem Bach entlang. Er ist fantastisch angelegt, führt über mehrere Brücklein, an eindrücklichen Felsformationen, kleinen Wasserfällen und Denkmälern vorbei. Und erfrischend, dieses üppige Moos überall!

Beim Waldausgang Wengistein betritt man den Stadtrand von Solothurn. Wer den Bus besteigen möchte, findet die Bushaltestelle St.Niklaus links am Kirchweg.

Wir folgen weiter der Route 478; gut auf die Wegweiser achten. Sie leiten uns durch ruhige Quartiere, Pärke und Spielplätze (Fregetzallee, St.Niklausstrasse) in den Museumspark. Mächtig türmt sich die Burganlage vor uns auf. Unser Weg führt uns durch ein Tor in die Altstadt Solothurn.

Nähe Baslertor (schöner Brunnen 1781, Eisenmodell der Altstadt) gehen wir direkt am besteigbaren Turm der St.Ursen Kathedrale vorbei ("schönster Aussichtspunkt Solothurns"). Stattt strassabwärts zu gehen, lohnt es sich, den Nebeneingang in die schöne Kathedrale zu benützen. Nach dem Besuch kommt man beim Hauptausgang zuoberst an die eindrückliche Treppe, wo man einen tollen Blick über die Altstadt geniesst.

Wer Zeit hat, schlendert noch ein wenig durch die Gassen oder besucht vielleicht eines der vielen Museen und Gasthäuser. So wandert man am Naturmuseum vorbei (Gratis-Eintritt),wo man Endrückliches zu den Dinosauriern erfährt, zum Beispiel den Abguss eines Fussabdrucks.

Nach der Altstadt-Besichtigung gehen wir zur St.Ursen Kathedrale zurück und überqueren die verkehrsfreie Kreuzackerbrücke. Ruhebänke direkt am Aare-Ufer. Nach der Brücke gelangen wir geradeaus durch die Hauptbahnhofstrasse zum Bahnhof Solothurn.
 
Wegweiser Oberdorf, 2019
Wegweiser Oberdorf SO
Oberdorf Waldrand
Blick ins Mittelland

Waldrandweg
Verenaschlucht, Einsiedelei und Martinskapelle, 2025 
Einsiedelei und Martinskapelle
Verenaschlucht Solothurn, 2025
Verenaschlucht Solothurn
Verenaschlucht
Verenaschlucht
Kathedrale Solothurn
Solothurner Kathedrale
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Geschichtliches zur Einsiedelei
Die Einsiedelei St.Verena gehört zusammen mit der Eremitage in Arlesheim zu den bedeutendsten Landschaftsgärten in der Schweiz. Im Norden öffnet sich die Schlucht zu einer Lichtung mit den zwei barocken Kapellen und der Klause des Einsiedlers. In der Höhle hinter der Martinskapelle soll die Heilige Verena gewohnt und gewirkt haben. Ihr ist die Verenakapelle geweiht. Der Legende nach kam sie mit der Thebäischen Legion aus Aegypten nach Solothurn, um hier zu heilen und zu lehren. Bevor sie nach Zurzach weiterzog, hat sie viele Jahre zurückgezogen in der Schlucht gelebt.

In die seit 1442 fast durchgängig von Waldbrüdern bewohnte Einsiedelei zog 2009 erstmals eine Frau in die Klause ein.

Oberhalb der Schlucht befindet sich Restaurant und Kirche Kreuzen, die 1643 als Abschluss des Kreuzweges gebaut wurde; sie enthält eine Nachbildung des Hl.Grabes von Jerusalem. 

Kirche Kreuzen


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