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21a

-Schanfigger Höhenweg Arosa - Chur



Hinweise
Gewandert: Anf.Sep.2005

Anreise:  Bahn nach Chur, evtl. Stadtbus Nr.9 nach Chur Meiersboden
Rückreise:     Bahn ab Chur   (Fahrplan)


1. Tag: Chur / Meiersboden - Tschiertschen, T2
 

Dem Bahnhof Chur gegenüber, zwischen Globus und Café Maron, schlendern wir durch Bahnhofstrasse und Poststrasse, beim Kreisel die Richtung haltend, in die hübsche Altstadt (Fussgängerzone). Beim Martinsplatz gehts halbrechts durch das Metzgertor zum Plessurquai, dem wir bachaufwärts folgen.

Auf dem Trottoir zwischen Plessur und Geleise der Chur-Arosabahn wandern wir talaufwärts. Den Wegweiser beim St.Hilarienbrüggli ignorieren! Bei der nächsten Brücke überqueren wir die Plessur und steigen hinter dem Krematorium waldaufwärts. Nach 5 Minuten zweigt links ein Weglein ab, das uns allmählich wieder zum Ufer der Plessur führt (Variante Passugg via "Araschgen" siehe Tageswanderung Nr.541). Wo die Strasse zum Meiersboden die Plessur quert, folgen wir dieser zur Zivilschutzanlage Meiersboden.

Auf einem Flurweg wandern wir zum Weiler Äber und treffen oberhalb des alten Kurhauses (heute Hotelfachschule) auf die Kantonsstrasse, die wir queren. Über die Treppe steigen wir zum Schulhausplatz hinauf und folgen dort dem Wegweiser "Churwalden/Grida".

Nach einem Waldstück folgt ein steiler Wiesenpfad dem sonnigen Waldrand entlang bis hinauf zum Weiler Grida. Tolle Sicht auf Chur! Oben am Waldrand, 50m nach dem Wegweiser Ober Grida, verlassen wir die Churwalden-Route und wandern Richtung "Usser Praden" in den Wald hinein. Nach einer langgezogenen Linkskurve wechseln wir auf die Schattenseite.

Der breite Weg steigt regelmässig hangaufwärts. Nach 20 Minuten zweigt links unsere Route ab, ebenaus in eine Waldlichtung, wo sich der Weg oberhalb des Hauses verengt. Wieder im Wald, führt der gut angelegte Pfad oberhalb der Schlucht der Höhenkurve entlang talaufwärts ins Steinbachtobel. Einige hoche Tritte sind zu bewältigen. Der Bachübergang ist bei Trockenheit problemlos; bei Hochwasser ist der Wildbach wohl unpassierbar.

Am Gegenhang führt der Weg über ein paar Treppen aufwärts, dann schräg den Waldhang hinunter. Kurz vor dem Waldausgang macht die Route einen giftigen Schwenker bergauf  (der bequemere Weg zum Waldrand quert später einen Wiesenhang und sollte deshalb nur in der vegetationslosen Zeit benützt werden). Oberhalb der Bushaltestelle "Krone Ausserpraden" treffen die beiden Wege wieder zusammen. Parallel zur Strasse führt der Pfad beim Dorfbrunnen von Usser Praden auf die Strasse.

Am "Rest.Tobelmatte" vorbei marschieren wir 7 Minuten auf der Fahrstrasse. Nach dem Tobel steigt rechts ein steiler, schmaler Pfad durch den Wald, der oben in den breiten, von "Inner Praden" her kommenden Weg einmündet.

Weiter aufwärts, den weiss/roten Markierungen folgend. Nach einer Spitzkehre haben wir die Höhe fast erreicht. Nähe Waldrand, hoch über dem Tal, beginnt der schönste Teil der Wanderung. Der schmale Pfad folgt der Höhenkurve und führt im Waldsaum durch lichten Lärchenwald, mit Blick ins Calfreisental (Schanfigg). Oberhalb der Bushaltestelle "Höhi" führt der Wiesenweg an einem komfortablen Picknickplatz mit Feuerstelle vorbei und mündet bei der "Willkommen in Tschiertschen"-Tafel in die Strasse. Der Strasse entlang erreichen wir in 10 Minuten die Postautohaltestelle in Tschiertschen.

Gasthäuser und Links:


2. Tag: Tschiertschen - Ochsenalp - Rot Tritt - Maran - Arosa, T2
 

Im Dorfzentrum bei der Kirche von Tschiertschen gehen wir strassaufwärts durch das Feriendorf Richtung "Ochsenalp", an den Restaurant Hühnerköpfe und Furgglis vorbei. Beim Fahrverbot weiter auf dem Teersträsschen, nun ebenaus durch den ausgedehnten Bleiswald. Nach einer guten Stunde endet das Teersträsschen, und bald erreichen wir die Löser-Brücke. Auf schönem Weg gehts ins romantische Urdentäli. Dem Hang des Weisshorns entlang führt der Weg aufwärts zum "Gatter und über Bergweiden zur Ochsenalp, einer grossen Alp mit Gartenwirtschaft.

Nach der Ochsenalp verzweigen sich die Wege. Der Schanfigger Höhenweg führt bergauf zum Aussichtspunkt Rot Tritt, von wo wir eine traumhafte Panoramasicht ins untere Schanfigg und ins Churer Rheintal geniessen. Picknickplatz mit Feuerstelle. Der Abstieg Richtung "Arosa" führt über über die Prätschalp und den Ober Prätschsee nach Maran.

Zu Fuss folgen wir kurz der Ringstrasse und wandern auf dem Eichhörnliweg durch den Schutzwald nach Arosa hinunter. Das letzte Stück führt über die Skiabfahrtspiste zur Talstation des Tschuggenlifts und zum nahen Bahnhof Arosa. Gasthäuser und Links:

3. Tag: Arosa - Medergen - Heimeli, T2
 

Beim Bahnhof Arosa gehen wir nach rechts zum Postgebäude und folgen 10 Minuten der Strasse bergab zum Untersee. Beim Strandbad rechts sehen wir den Hauptwegweiser wo der "Schanfigger Höhenweg" nach links abzweigt. Zunächst auf bequemem Kiesweg talauswärts, dann auf schmalem Wurzelpfad bergab durch ein Waldstück, das Geleise querend, wandern wir zum Stausee hinunter, wo wir dem Kiessträsschen Richtung "Medergen" folgen. Nach einer scharfen Kurve (Abzweigung nicht beachten) gehts gleichmässig bergauf zur Furggalp.

Ein Wiesenpfad führt in den Wald hinein und ziemlich steil bergauf. Beim Aussichtsbänklein lohnt sich ein Blick auf das unter uns liegende spannende Bahntrassee. Noch zehn Minuten, der Wald wird lichter, der Weg flacher und führt der Höhenkurve entlang in den Taleinschnitt hinein. Am Gegenhang sehen wir die Hütten von Tieja, zu denen wir nun aufsteigen. Über Alpweiden gehts zur Tschuggenalp. Das Kiessträsschen führt im leichten Ab und Auf am Naturfreundehaus vorbei zur Alp Medergen, wo wir auf der Sonnenterrasse des gastfreundlichen Restaurants eine Rast verdient haben. Gekocht wird am Holzfeuer, da der Strom fehlt. Es lohnt sich ein Blick in die heimelige Gaststube.

Oberhalb des Gasthauses quert der Pfad leicht ansteigend den Wiesenhang zum Seeljiboden. Auf dem Wegweiser sind zwei Varianten zum "Strelapass" angegeben:

Wir wählen den Weg Richtung "Heimeli", wo wir übernachten wollen. Durch Kuhweiden senkt sich der Pfad ins Chüpfer Tälli, überquert den Bach und folgt bei der nächsten Verzweigung dem Pfeil "Heimeli 10 Min." nach rechts. Der Höhenkurve entlang wandern wir ins Sapüntal und steigen nach der Brücke zum Gasthaus Heimeli hinauf. Gasthäuser und Links:

4. Tag: Heimeli - Strelapass - Weissfluhjoch - Durannapass - Strassberg, T2

Nach einem reichhaltigen Frühstück verlassen wir das Heimeli Richtung "Strelapass", dem Hauptertällibach entlang bergauf. Rechts am Berghang sehen wir ein grosses Rudel Gemsen. Zuhinterst im Tal überqueren wir den Bach (Brettersteg ohne Handlauf!), gehen kurz nach rechts und steigen im Zickzack den steilen Berghang hinauf. Oben beim Strela-Passrestaurant sind viele Touristen anzutreffen - sie kommen vom bequemen Davoser Panoramaweg oder von der Schatzalp her.

Wir aber folgen nun dem Wegweiser Richtung "Wasserscheid / Weissfluhjoch". Ebenaus gehts zum breiten Felsenweg, der imposant in die Felsen gehauen ist und durch Galerien führt. Teilweise sind die Seilgeländer gerissen - also besser bergseitig gehen! Danach wird auf gutem Weg ein steiler Schotterhang durchquert - vor Steinschlag wird gewarnt. Bald steigen wir auf den Totalp-Skipisten bergauf. Wie eine Mondlandschaft sieht das Gelände aus, kaum ein Pflänzchen wächst im steinigen Tal.

Oben bei Wasserscheid stehen Aussichtsbänke zum Ausruhen zur Verfügung. Die "Weissfluhjoch-Bergstation" wäre in 15 Minuten zu erreichen.

Ab Wasserscheid folgen wir dem Wegweiser Richtung "Grünsee", der Skipiste entlang bergab. Nach einer Viertelstunde nicht der neuen Piste nach rechts folgen, sondern halblinks in den Taleinschnitt hinein! Der markierte Pfad verlässt dort den Pistenweg nach rechts, folgt dem Hang und führt über Steilstufen zum Masten hinunter, wo er wieder auf den Pistenweg trifft - falls noch Schneeresten liegen, kann also dem bequemeren Pistenweg gefolgt werden. Bei den folgenden Wegweisern gehen wir immer Richtung "Grünsee". Das Seelein, das wir bald unter uns sehen, ist aber nicht der Grünsee, doch eignet es sich bestens als Picknickplatz nach dem etwas ruppigen Abstieg. 20 Minuten später kommen wir am Casannapass vorbei und könnten an den Gestaden des idyllischen Grünsees nochmals eine Pause einschalten.

Schöner Wiesenpfad durch Hochmoorlandschaft zum Durannapass, am "Duranna-Beizli" vorbei und abwärts zum Sattel, wo ein Natursträsschen zum hübschen Walserdörfchen Strassberg führt. Ab und zu kommen uns Biker auf dem Weg Langwies - Klosters entgegen. In Strassberg beziehen wir unser ruhiges Nachtquartier.

Gasthäuser und Links: