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![]() Fuorcla digl Leget |
Eine Tourenwoche im Bündnerland, eingesandt von Ruedi Flueler Herzlichen Dank!
Hinweise:
Diese
Tourenwoche „Savognin - Zuoz“ bringt uns in drei wunderschöne
Bündner Naturreservate:
28.08. - 04.09.2014
- Ruedi Flueler
1. Tag: 3h
- aufwärts 700m, abwärts 100m - T2 Mit der SBB
und ab Chur mit dem Postauto fahren wir nach Savognin-Post.
Nur wenige Meter zurück führt ein Weg und eine Strasse hinunter
zum Dorfteil Curt. Auf der alten Bogenbrücke überqueren
wir den Fluss „Geglia“. Die gelben Wegweiser führen uns hinauf zur weissen Barockkirche Son Martegn. In gleicher Richtung zuerst über Wiesen, dann im Wald steigen wir hoch bis L’Eisla. Kurz vor der Brücke den Wegweiser beachten, welcher uns links weiter hinaufführt. Nach rund 1,5km kommen wir zu einer Forststrasse. Wir folgen ihr, überqueren die Brücke. Unser Weg führt uns auf der anderen Seite des Baches 100m zurück. Links beachten wir den Wegweiser Radons. Auf dem Weg steigen wir noch etwas hoch, wir sehen bereits unsere Unterkunft. (rechts das Skihaus Tigia und links, etwa 200m entfernt, das Berghaus Radons)
2. Tag: 5 ½
h - aufwärts 800m, abwärts 750m - T2 Von Radons wandern wir das ganze Tal, das Val Curtegns hinauf, rechts sprudelt der Bach hinunter. Es ist vorerst ein langsamer Aufstieg, meist im Schatten des Piz Arblatsch und Piz Forbesch, bis wir zuhinterst im Tal, auf der Fuorcla Starlera auf den Wegweiser kommen. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht auf die danebenliegenden Berge, die verschiedenen Täler hinunter. Der kleine See gleich neben der Fuorcla ladet ein für einen herrlichen Stundenhalt. Wir folgen der Richtung des Wegweisers und erreichen nach rund 1km und wenigen Höhenmetern auf gutem Weg die Fuorcla Curtegns. Von hier aus geht es östlich, nur noch runter ins Val Gronda. Ueber Alpweiden, vorbei an herrlich sprudelnden Bächen bis wir nach 3 km den kleinen Weiler Tga erreichen. Inmitten dieser hübschen Walsersiedlung liegt unser romantischer Übernachtungsort, einfach, aber sauber eingerichtet, neue WC-Anlage, auch ein Brunnen vor dem Hause für ein sehr kaltes Bad.
3. Tag: 4 ½
h - aufwärts 450m, abwärts 350m - T2 Am Vormittag
können wir den Naturpark Val Faller betrachten und
durchwandern. Von Tga wandern wir vorerst die
Autostrasse hinunter in Richtung Mulegns. Nach rund einem
Kilometer überqueren wir den stiebenden Bach „Ava da Faller“.
Wir kommen auf eine Waldlichtung mit grossem Felsen und einem
„Bildstöckli“. Von hier aus noch 200m weiter auf der
Strasse. Wir verlassen hier die Strasse und folgen, rechts
hinauf, dem Wegweiser in Richtung Tgarnet. Durch dieses
Wald-Naturreservat steigen wir auf weichem, von Tannennadeln
gesättigtem Weg hinauf. Es riecht nach Tannen- und Föhrenharz.
Wir folgen den Markierungen, halten oben einen Moment an, lassen
die wunderschöne Natur auf uns einfliessen und steigen den Weg
hinunter - immer durch den herrlichen Wald - bis Punkt 1738m.
Hier treffen wir auf eine Forststrasse, welcher wir folgen. Beim
ersten Bauernhaus P. 1638m nehmen wir den Weg rechts,
Wegweiser Staudamm. Diesem Weg folgen wir und erreichen die
Krone der Staumauer. Wir
überqueren die Staumauer, kommen auf die Julier-Auto-Strasse und
folgen rechts, dem See entlang. Hier befindet sich ein kleines
Restaurant, direkt über dem Stausee. Auf einem guten Steg
wandern wir, links die Autostrasse, rechts der blauglitzernde
See, in Richtung Süden. 200m nach der Strassen-Galerie, bei P.
1696m, vor dem Bach, steigen wir anfangs steil hinauf. Es
geht schon rund 150m im zick-zack hoch. Oben angelangt können
wir uns auf einem aussichtsreichen Bänkli ausruhen, mit Blick
über den See. Von hier aus geht es nur noch langsam aufwärts. Wir durchwandern wunderbare, romantische Hochmoore (Naturpark Alp Flix), und erreichen Gruba. Der Wegweiser zeigt uns den Weg nach Salategnas und Tigias auf der Alp Flix, ehemalige Walsersiedlungen. Hier befindet sich das Berghaus Alp Flix (obere Preisklasse) und einen Kilometer weiter besteht ebenfalls eine Übernachtungsmöglichkeit, ein Agroturismo.
4. Tag: 5 ½ h
- aufwärts 750m, abwärts 500m, T2
Wir folgen
dem Wegweiser „Fuorcla digl Leget“, steigen hoch, teilweise über
sumpfiges Gebiet, über Alpwiesen und erreichen dann zum Schluss
einen steilen, steinigen, aber ungefährlichen Aufstieg bis zur Fuorcla
digl Leget. Nach diesem atemraubenden Aufstieg haben wir
eine Pause auf der Fuorcla mit Sicht auf den See verdient. Nun geht es runter, zuerst etwas steinig, aber gut machbar und schon bald sehen wir ins Tal, hinunter auf Alpwiesen, wo wir P. 2530m erreichen. Hier treffen wir auf den Wegweiser: links geht es zur „Chamanna Jenatsch“ hinauf und rechts geht es zu unserem Tagesziel. Nach etwas mehr als einer halben Stunde - auf gutem Weg und über Alpwiesen - sehen wir von weit oben La Veduta, Ospzio Julierpass.
5. Tag: 5h
- aufwärts 800m, abwärts 400m, T3
Vom Julierpass den gleichen Weg zurück, wie wir gestern gekommen sind, bis P. 2530m. In gleicher Richtung weiter, das Val d’Agnel hinauf. Das letzte Stück vor der Fuorcla d’Agnel ist steil und steinig. Beim Abstieg ist ebenfalls Vorsicht geboten, deshalb auch die Bezeichnung „T3“. Nach rund 1 ½ Std. (ab der Fuorcla d’Agnel) erreichen wir die Chamanna Jenatsch.
Gasthäuser
und Links
6. Tag: 4h
- aufwärts 100m, abwärts 850m, T2 Wie vorhin erwähnt, haben wir diese Route nicht durchwandert, demzufolge lediglich einen Kurzbeschrieb. Von der Chamanna Jenatsch wandern wir das Val Bever hinunter. Zembres da Suvretta ist eine grosse Alp. Von hier aus führt eine Alpstrasse das ganze wunderschöne und romantische Tal hinunter, auf der rechten Seite der Fluss Beverin, bis zur Alp Spinas. Hier befindet sich unser Tagesziel. Nur 200m neben dem Gasthaus befindet sich der Bahnhof Spinas (Halt auf Verlangen), der Tunneleingang des Albula-Tunnels und auch der Werkplatz für die neue Röhre des Tunnels. Gasthäuser und Links
7. Tag: 6 ½
h - aufwärts 950m, abwärts 300m, T2 Heute und morgen durchwandern wir den grössten Naturpark der Schweiz, den „Parc-Ela“. Die wunderschönen Dörfer, die einsamen und ursprünglichen Naturgebiete, sowie die vielen Wildschutzgebiete - bezeichnet durch die gelb-roten Markierungen - sind augenscheinliche Merkmale dieses schönen, aber auch kargen Naturparkes. Von Spinas wandern wir rund 3km zurück, ins
Tal hinein, wo wir gestern von der Chamanna Jenatsch hergekommen
sind. Wir geniessen noch den leisen Anstieg, dem schäumenden
Bach „Beverin“ entlang. Beim Punkt 2018m steht neben einem grossen
Felsen der Wegweiser, rechts hinauf zur Fuorcla Crap Alv.
Im Zickzack geht es steil hinauf, wir gewinnen rasch an Höhe und
unser Atem geht ebenfalls schnell. Die Sicht ins Val Bever
hinunter ist einzigartig und schon bald haben wir das 450m hohe
Teilstück überwunden. Auf gutem Weg geht es gemächlich hinunter,
über Alpwiesen, bis zum herrlichen Crap Alv Laiets, einem
wunderschönen, romantischen Bergsee. Weiter hinunter geht es bis zur Albula-Autostrasse.
Wir überqueren die Strasse, steigen nochmals 50 Höhemeter
hinunter, wo wir auf einen Wegweiser treffen. Richtung
„Albula-Pass“ auf breitem Weg wandern wir hoch. Vom Albula-Pass
(Restaurant, keine Übernachtungsmöglichkeit) wandern wir in
gleicher Richtung weiter, rund 2km flach über Alpweiden. Nur ein
kurzes Stück geht es auf die Autostrasse, wir überqueren auf
einer Brücke den Bach „Ova d’Alvra“. Hier, beim Wegweiser,
P. 2251m, geht es links weg, gemächlich dem Hang
entlang, stetig steigend erreichen wir Fuorcla Gualdauna.
Praktisch auf der Höhenkurve laufen wir dem Hang entlang, wir sehen bereits die Hütte, überqueren einen Bach. Vor uns liegt noch das Schlussbouquet, 100 Höhenmeter hinauf zur Chamanna d’Es-cha. Gasthäuser und Links
Beim P. 2120m nehmen wir den mittleren Weg, der Wegweiser zeigt nach Bos-chetta und Zuoz. Wir wandern auf breiter Alpstrasse hinunter nach Pizzet, die Strasse hat nun einen Hartbelag. Wir folgen den Wegweisern durch das schöne Engadiner-Dorf Zuoz zum Bahnhof. Die Heimreise mit der RhB führt uns durch den Vereina-Tunnel nach Landquart und weiter ins Unterland. Gasthäuser und Links
Sind sie diese Trekkingroute gewandert? Dann freuen wir uns über Ihre Rückmeldung und allfällige Korrekturen: info@wandersite.ch < |